Sprungnavigation

Von hier aus koennen Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:

Servicemenü

zur Sprungnavigation

Inhaltsbereich

zur Sprungnavigation

Stand: 15.04.2014

Chronologie umweltpolitischer Meilensteine

Am 6. Juni 1986 wurde das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gegründet. Wesentliche Grundlagen für einen eigenständigen Politikbereich Umweltpolitik wurden jedoch bereits Anfang der siebziger Jahre gelegt. Wichtige Schritte waren das Umweltprogramm der Bundesregierung von 1971 sowie zentrale Gesetzeswerke wie das Abfallbeseitigungsgesetz von 1972 und das Bundesimmissionsschutzgesetz von 1974. Im selben Jahr wurde auch das Umweltbundesamt in Berlin gegründet und der Sachverständigenrat für Umweltfragen als wissenschaftliches Beratungsgremium der Bundesregierung eingerichtet.

Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl am 26. April 1986 gab dann den Anstoß, das Bundesumweltministerium zu gründen. Es bündelte die zuvor auf verschiedene Ministerien verteilten Zuständigkeiten der Umweltpolitik.

Das Bundesministerium nimmt heute folgende umweltpolitischen Aufgaben wahr: Klimaschutz, Ressourceneffizienz, Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft, Bodenschutz, Umwelt und Gesundheit, Immissionsschutz, Anlagensicherheit und Verkehr sowie Chemikaliensicherheit, Naturschutz und nachhaltige Naturnutzung, die Sicherheit kerntechnischer Einrichtungen, nukleare Ver- und Entsorgung, Strahlenschutz und internationale Zusammenarbeit in der Umweltpolitik.

Das breite Themenspektrum verdeutlicht, dass Umweltpolitik als Querschnittsaufgabe für nahezu alle Lebensbereiche bedeutsam ist. In den vergangenen Jahren hat das Bundesumweltministerium viel für den Schutz von Mensch und Umwelt getan. Dabei hat die Umweltpolitik einen deutlichen Wandel vom "Reparaturbetrieb" hin zur Vorsorgepolitik und zu vorausschauenden Strategien vollzogen. Die vom Bundesministerium initiierten modernen Umweltgesetze fußen auf dem Grundsatz der Nachhaltigkeit. Einige dieser Gesetze lieferten auch anderen Staaten ein Vorbild für ähnliche Gesetzgebungen.

Mit Organisationserlass der Bundeskanzlerin vom 17. Dezember 2013 wurden dem Ressort zusätzlich  die Zuständigkeiten für Stadtentwicklung, Wohnen, ländliche Infrastruktur, öffentliches  Baurecht sowie Bauwesen, Bauwirtschaft und Bundesbauten übertragen, die bis dahin dem Bundesverkehrsministerium zugeordnet waren. Seitdem lautet die Bezeichnung Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB). Gleichzeitig wurde die Federführung  für die erneuerbaren Energien, die seit 2002 im Ressort lag, auf das Bundeswirtschaftsministerium übertragen.

Die Chronologie gibt anhand herausragender Ereignisse einen Überblick über die Arbeit des Bundesministeriums in den zurückliegenden Jahren.

Zur Chronologie von 1986 bis 2013

Die Meilensteine

10. Legislaturperiode
Dr. Walter Wallmann (CDU)
1986
bis April 1987

11. Legislaturperiode
Prof. Dr. Klaus Töpfer (CDU)
ab Mai 1987
1988
1989
bis Oktober 1990

12. Legislaturperiode
Prof. Dr. Klaus Töpfer (CDU)

ab Oktober 1990
1991
1992
1993
bis November 1994

13. Legislaturperiode
Dr. Angela Merkel (CDU)

ab November 1994
1995
1996
1997
bis Oktober 1998

14. Legislaturperiode
Jürgen Trittin
(Bündnis 90/Die Grünen)

ab Oktober 1998
1999
2000
2001
bis September 2002

15. Legislaturperiode
Jürgen Trittin
(Bündnis 90/Die Grünen)

ab Oktober 2002
2003
2004
bis Oktober 2005

16. Legislaturperiode
Sigmar Gabriel (SPD)

ab November 2005
2006
2007
2008
bis Oktober 2009

17. Legislaturperiode
Dr. Norbert Röttgen (CDU)

ab November 2009
2010
2011

Peter Altmaier (CDU)

2012
2013

18. Legislaturperiode
Dr. Barbara Hendricks (SPD)

Logo: Weißer Twitter-Vogel auf blauem GrundYouTube-LogoRSS Icon in Orange

Navigation

zur Sprungnavigation

Themenportale