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Natürlich gesund: für Mensch, Tier und Umwelt

Für eine gesunde Ernährung spielt auch die Produktion unserer Lebensmittel eine wichtige Rolle. Eine nachhaltige Landwirtschaft, die beispielweise weniger Pflanzenschutzmittel einsetzt, bewahrt unsere natürlichen Lebensgrundlagen und sichert eine rückstandsfreie Ernährung. Dafür wollen wir das Bewusstsein schärfen. Daher setzen wir uns unter anderem für die Ausweitung von pestizidarmen Anbaumethoden ein – auch, um die Gesundheit der Böden und Gewässer zu erhalten. Dies tun wir auch innerhalb der Bundesregierung über den Nationalen Aktionsplan zur nachhaltigen Verwendung von Pflanzenschutzmitteln (NAP), gesteuert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

In der intensiven Tierhaltung werden besonders viele Tierarzneimittel eingesetzt, insbesondere Antibiotika. Viele Bürgerinnen und Bürger sind besorgt darüber, welche Auswirkungen dies auf ihre Gesundheit und die der Tiere haben kann. Die Akzeptanz für diese Form der Tierhaltung sinkt. Die Intensivtierhaltung hat auch für die Umwelt erhebliche Folgen: Sie fördert die Entstehung von Feinstaub, Treibhausgasen, Stickstoffemissionen (insbesondere Ammoniak) und zieht große Güllemengen nach sich. Auch Tierarzneimittel und Gerüche belasten zunehmend die Natur – und damit auch uns.

Wir setzen uns deshalb dafür ein, dass die Rechte der Kommunen bei geplanten Massentierhaltungsanlagen gestärkt werden und Bürgerinnen und Bürger künftig mehr Mitsprache bekommen, wenn eine große Tierhaltungsanlage in der Gemeinde gebaut wird.

Zuletzt geändert: 14.02.2017