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Stand: 01.05.2008

Geprüfter Umweltschutz bei der Konferenz des Übereinkommens über die Biologische Vielfalt (CBD)

Erfolgreiche Zertifizierung nach dem europäischen Umweltmanagementsystem EMAS

Der Konferenz über die Biologische Vielfalt 2008 ist die Registrierungsurkunde nach dem europäischen Umweltmanagementsystem EMAS (Environmental Management and Audit Scheme) verliehen worden. Vorangegangen war eine zweitägige Begehung der Konferenzstätten durch den Umweltgutachter vor Ort und eine Prüfung der Umwelterklärung.

Die CBD hat als erste von einem Bundesressort organisierte Großveranstaltung ein Umweltmanagementsystem nach EMAS eingeführt und wird in das EMAS Register eingetragen (www.emas-register.de). Nach dem evangelischen Kirchentag ist damit die zweite Großveranstaltung in Deutschland überhaupt EMAS-registriert worden. Das umfassende Umweltkonzept für die CBD ("Green COP") wurde in den systematischen Zusammenhang des Umweltmanagementsystems nach EMAS gestellt. Mit der Umwelterklärung unter EMAS ist den Maßnahmen im Rahmen dieses Umweltkonzeptes eine besondere Glaubwürdigkeit und Transparenz verliehen worden.

Bereits 2006 hat das Bundesumweltministerium das europäische Umweltmanagementsystem EMAS (Environmental Management and Audit Scheme) an seinem Bonner Standort eingeführt. Eine fast dreiwöchige Großveranstaltung mit mehreren tausend Teilnehmern stellt eine besondere Herausforderung dar, mit den natürlichen Ressourcen verantwortungsvoll umzugehen und die mit einer solchen Großveranstaltung verbundenen Umweltbelastungen zu reduzieren.

Einige Beispiele:

  • Die Versorgung der Konferenz erfolgte mit "grünem Strom".
  • Das Abfallaufkommen wurde um ca. 10 Prozent verringert.
  • Vereinbarungen zwischen Veranstaltern und Caterern sahen einen Anteil von ökologischen Nahrungsmitteln von bis zu 50% vor. Außerdem wurden Fair-Trade-Produkte angeboten, Kaffee wird nahezu ausschließlich 100 % aus fairem Handel angeboten.
  • Es wurde ein kostenloses breites Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln für die Wege von und zur Konferenz bereitgestellt. Der Kraftstoffverbrauch des Fuhrparks hat sich auf Grund der Auswahl äußerst sparsamer, mit innovativer Technik ausgestatteter Pkw in Verbindung mit den Schulungen der Fahrer zu spritsparender Fahrweise erheblich verringert.
  • Die durch die Konferenz entstehenden CO2-Emissioenen werden im Rahmen eines Klimakompensationsprojektes ausgeglichen. Dies geschieht durch die Finanzierung eines Projektes in Burkina Faso durch finanzielle Unterstützung beim Aufbau von Biovergaseranlagen.
  • Besonders erfolgreich zur Abfallvermeidung war die Verwendung von Mehrwegtrinkgefäßen zusammen mit Wasserspendern. Übriger Abfall wurde getrennt.

Im Juni 2008 wird auf der Grundlage der Ergebnisse der Konferenz eine Aktualisierung der Umwelterklärung vorgenommen und ebenfalls vom Umweltgutachter geprüft werden.

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