Sprungnavigation

Von hier aus koennen Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:

Servicemenü

zur Sprungnavigation

Inhaltsbereich

zur Sprungnavigation
Stand: 01.05.2007

Übereinkommen über die biologische Vielfalt
9. Vertragsstaatenkonferenz 2008 in Bonn

Kurzinfo: UN-Naturschutzkonferenz 2008 in Deutschland

Vom 19. bis 30. Mai 2008 fand in Bonn die 9. Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD) statt. Diese Konferenz war das letzte Treffen der Vertragsstaaten vor 2010 – der entscheidenden Marke, bis zu der die Staats- und Regierungschefs den Verlust der biologischen Vielfalt entscheidend verringern wollen ("2010-Biodiversitätsziel"). Deutschland genießt international hohes Ansehen als eine treibende Kraft im Bemühen um einen weltweit nachhaltigen Biodiversitätsschutz. Nicht zuletzt, weil es während der deutschen G8-Präsidentschaft gelungen ist, das Thema Biodiversität hoch oben auf der politischen Agenda zu platzieren – nicht nur bei den Umweltministern, sondern sogar auf dem G8-Gipfel der Staats- und Regierungschefs.

Auf der Konferenz in Bonn ist ein weltweiter Aufbruch zum Schutz der Natur gelungen. Die Beschlüsse der Konferenz, an der während der letzten drei Tage auch die Umweltminister der Vertragsstaaten teilgenommen haben, bringen den Natur- und Artenschutz zurück auf die Agenda der internationalen Umweltpolitik. Bei den strittigsten Themen konnte Einigkeit erzielt und der Stillstand der letzten Jahre überwunden werden. Das Ministersegment der Konferenz hatte daran einen wesentlichen Anteil: Es hat in den entscheidenden Momenten der Verhandlungen die erforderliche Hilfestellung gegeben, um in zentralen Fragen zu einer Einigung zu kommen.

Deutschland hat am ersten Konferenztag die Präsidentschaft der Konvention bis zur nächsten Vertragsstaatenkonferenz im Herbst 2010 übernommen und damit große Verantwortung dafür, dass die Entscheidungen von Bonn umfassend und rechtzeitig umgesetzt werden. Deutschland wird daher in den kommenden zwei Jahren dem klaren Fahrplan zur 10. Vertragsstaatenkonferenz 2010 in Japan folgen, der mit der "Bonn Agenda für globale biologische Vielfalt" während des Ministersegments beschlossen wurde. Diese "Bonn Agenda" benennt die Themenkomplexe, auf deren Fortschritt während des deutschen Vorsitzes besonderer Wert gelegt wird: Verabschiedung einer international verbindlichen Vereinbarung zur gerechten Aufteilung der Vorteile, die aus der Nutzung der biologischen Vielfalt entstehen (Access and Benefit Sharing - ABS), Fortführung der "LifeWeb Initiative" für ein freiwilliges, weltweites Netz von Schutzgebieten an Land und auf dem Meer, Mobilisierung von finanziellen Ressourcen, eingehende Bewertung des 2010-Zieles und der Abschluss einer Studie, in der die volkswirtschaftlichen Kosten aufgezeigt werden, die uns durch die Naturzerstörung entstehen.

Weitere Informationen

www.cbd.int - Internetseite der Vereinten Nationen (in Englisch)
www.biodiv-chm.de - Seite des Deutschen Clearing-House Mechanismus (CHM)

Logo: Weißer Twitter-Vogel auf blauem GrundYouTube-LogoRSS Icon in Orange

Navigation

zur Sprungnavigation

Themenportale