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Der Vielfalt verpflichtet

Gelebte Vielfalt im BMUB

Mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt durch Bundesministerin Barbara Hendricks am 3. Juni 2014 hat sich das BMUB in einer freiwilligen Selbstverpflichtung zu einer Organisationskultur der Vielfalt bekannt. Es soll ein Arbeitsumfeld frei von Vorurteilen geschaffen werden. Alle Beschäftigten sollen Wertschätzungen erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Identität.

Im BMUB wurde ein LSBT-Netzwerk "Queer" eingerichtet, das allen interessierten Beschäftigten als Anlaufstelle und Plattform für Austausch und Vernetzung dient und ermöglichen soll, für eine Organisationskultur der Vielfalt und der Antidiskriminierung zu sensibilisieren.

Film der Beschäftigten im BMUB


Alle Beschäftigten sollen Wertschätzung erfahren, unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion, Alter, Behinderung oder sexueller Orientierung - dazu hat sich das BMUB mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt klar bekannt. In unserem Ministerium leistet diese gelebte Vielfalt einen entscheidenden Beitrag zu guter Arbeitsatmosphäre und herausragenden Arbeitsergebnissen.

Gleichstellung mit Plan

Um die beruflichen Chancen und die konkreten Arbeitsbedingungen der Beschäftigten mit Behinderung weiter zu verbessern, wurde im BMUB und den Behörden seines Geschäftsbereiches eine Integrationsvereinbarung getroffen, die ihre Eingliederung, insbesondere bei der Personalplanung, bei Maßnahmen des Personalmanagements, bei der Gestaltung des Arbeitsplatzes und des Arbeitsumfeldes sowie die Arbeitsorganisation und Arbeitszeit regelt.

Mit dem Gleichstellungsplan werden im BMUB die Maßgaben des Bundesgleichstellungsgesetz umgesetzt: In ihm wird der Ist-Zustand bilanziert und zudem werden Maßnahmen und Ziele zur weiteren konkreten Umsetzung der Gleichstellung von Frauen und Männern im BMUB dargestellt.

Individuelle Förderung

Die Verabschiedung einer Rahmenvereinbarung über die Personalentwicklung im BMUB verfolgt das Ziel, die Fähigkeiten und Stärken der Beschäftigten einschließlich ihrer Verwendungsbreite zu fördern und weiterzuentwickeln. Wesentlicher Grundsatz der Personalentwicklungspolitik ist es, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion, einer Behinderung, des Alters oder sexueller Identität zu verhindern oder zu beseitigen.

Die Führungskräftegrundsätze des BMUB sollen eine Führungskultur gewährleisten, die alle Hierarchieebenen betrifft und die geprägt ist von gegenseitiger Wertschätzung, Respekt und Loyalität sowie von gegenseitiger Unterstützung. Beschäftigte sollen gleichermaßen in ihren individuellen Potenzialen hinsichtlich fachlicher und sozialer Kompetenz und Kreativität gefördert werden.

Vielfalt auf allen Ebenen

Die Vielfalt der Lebenslagen seiner Beschäftigten möchte das BMUB möglichst weitgehend berücksichtigen. Mit dem Audit Beruf und Familie wird die Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Hause aktiv gefördert. Sie soll eine Balance zwischen dienstlichen Erfordernissen und den individuellen, aufgrund der jeweiligen Lebenslage bestehenden Interessen der Beschäftigten gewährleisten und dabei gleichzeitig die unterschiedlichen Interessen der Beschäftigten wahren.

Darüber hinaus ist das BMUB durch eine Vielfalt der Aufgaben gekennzeichnet, die sich bereits in der Organisationsstruktur widerspiegelt. Das Aufgabenspektrum umfasst die Bereiche des Umweltschutzes, wie Wasserwirtschaft, Ressourcenschutz, Immissionsschutz, Anlagensicherheit, Chemikaliensicherheit, den Klima- und Naturschutz sowie die Reaktorsicherheit sowie seit 2013 auch Bauwesen, Bauwirtschaft und Stadtentwicklung. Dementsprechend zeigt sich im BMUB auch eine besondere Vielfalt der Berufe.

Vielfalt wird auch in der Ausbildung groß geschrieben. Nicht nur der persönliche Hintergrund unserer Auszubildenden spiegelt dies wider, sondern auch die Projekte mit denen sich die Auszubildenden beschäftigen. Auszubildende lernen dabei soziale Vielfalt kennen und stärken somit ihre sozialen Kompetenzen.

charta-der-vielfalt.de

Stimmen zur gelebten Vielfalt im Hause

Wir legen großen Wert darauf, unterschiedliche Menschen zusammenzubringen
Porträt der Bundesministerin
BMUB/Harald Franzen

"Gelebte Vielfalt tut unserer Gesellschaft gut! Dieser Gedanke liegt allen Programmen des BMUB zum Zusammenleben in Stadt und Land zu Grunde. Auch hier im Haus legen wir großen Wert darauf, unterschiedliche Menschen zusammenzubringen. Das verbessert die Arbeitsergebnisse und bereichert uns alle in unserem alltäglichen Tun. Wie jedes Jahr, wünsche ich dem Diversity-Tag viel Beachtung und großen Erfolg."

Dr. Barbara Hendricks | Bundesministerin


Wir gehen neue Wege der Beteiligung
Porträt von Dr. Ewold Seeba
BMUB/Max Burkhardt

"Als Leiter der Zentralabteilung bin ich für das gesamte Spektrum der Verwaltungsaufgaben im BMUB verantwortlich. Es ist mir ein besonderes Anliegen, dass sich unser Haus durch eine moderne und lebendige Verwaltungskultur auszeichnet. Dem entspricht auch unser Ziel, die Vielfalt der Lebenslagen der Beschäftigten zu berücksichtigen. Wir bieten den Beschäftigten viele Entwicklungsmöglichkeiten und fördern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Und wir gehen auch neue Wege der Beteiligung: Im BMUB können die Beschäftigten die Grundlagen unserer Verwaltungskultur - also unsere Dienstvereinbarungen - mitgestalten, in dem sie sich beispielsweise jüngst im Rahmen von Workshops zum Thema Arbeitszeit und -raum direkt Ihre Meinung einbringen. VIELFALT wird bei uns auch beim Einstieg in die Berufskarriere groß geschrieben. Im Rahmen von Jahresprojekten beschäftigen sich die Auszubildenden unter dem Motto "Miteinander" mit Fragen der "Sozialen Vielfalt". Das alles findet statt in einem Ministerium mit vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen im Arbeitsalltag. Ich finde, dass zeichnet das Haus aus und motiviert mich und meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei unserer Arbeit."

Dr. Ewold Seeba / Leiter Abteilung Z - Zentralabteilung, Finanzierungsinstrumente, Strukturfonds


Die gleichberechtigte Teilhabe in der Alltagspraxis des BMUB verankern
Porträt von Astrid Krummwiede
BMUB/Manfred Schlich

"Als Gleichstellungsbeauftragte steht ganz oben auf meiner Agenda, die Ziele des BMUB-Gleichstellungsplans mit allen Beteiligten gemeinsam zu erreichen. Klar heißt dies konkret: Frauen auf ihrem Weg in alle Führungspositionen, bei beruflichem Ein- und Aufstieg und in Gremien zu fördern, um noch immer bestehende Unterrepräsentanzen abzubauen.

Einen gleichermaßen hohen Stellenwert hat es für mich, die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in der Alltagspraxis und Führungskultur des BMUB zu verankern. Dazu sind familienfreundliche Arbeitsbedingungen und ein tolerantes Verständnis des Familienbegriffs sowie geschlechtergerechte Strukturen, diskriminierungsfreie Denkmuster und Rollenverständnisse wichtige Aspekte einer gelebten Vielfalt."

Astrid Krumwiede | Gleichstellungsbeauftragte


Unser Ressort lebt von der Interdisziplinarität der Perspektiven
Porträt von Laurent Lüttge
BMUB/Manfred Schlich

"Aus Sicht des Organisationsreferates zeichnen sich das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und sein Geschäftsbereich durch eine außergewöhnliche Aufgabenvielfalt aus. Die zahlreichen Tätigkeitsfelder erstrecken sich von klassischen juristischen und Verwaltungstätigkeiten über wirtschaftliche Fragestellungen, wie etwa im Bereich des Klimaschutzes, bis hin zu technisch und naturwissenschaftlich geprägten Bereichen wie z. B. Städteplanung, Bau- und Kerntechnik oder Naturschutz. Daraus resultiert die lohnenswerte Herausforderung, das Miteinander einer Vielzahl von Berufsgruppen, und damit einhergehend auch unterschiedlicher Perspektiven, aufbau- und ablauforganisatorisch optimal zu strukturieren und zu steuern.

Denn es ist gerade diese Vielfalt der Sichtweisen, Qualifikationen und Erfahrungen der Beschäftigten des Hauses die eine weiterhin erfolgreiche Umwelt- und Baupolitik garantiert. Unser Ressort lebt von der Interdisziplinarität der Perspektiven und der Vielfalt in den Köpfen."

Laurent Lüttge | Referatsleiter Z I 2 - Organisation


Bei uns arbeiten Menschen aus über 30 Berufsbildern
Porträt von Helmut Alda
BMUB/Evelyn Silin

"Als Leiter des Personalreferates bin ich immer wieder neu begeistert, welche Vielfalt an Persönlichkeiten, Lebensläufen und unterschiedlichen Berufen sich im BMUB konzentriert. Das ist für ein Ministerium nicht selbstverständlich und hat vor allem mit der Aufgabenvielfalt des BMUB zu tun. Bei uns arbeiten Menschen aus über 30 Berufsbildern, darunter Bauingenieure, Agrarwissenschaftlerinnen, Meteorologen, Kernphysikerinnen, Geologen, Sprachwissenschaftler, Juristen, Informatiker und Forstwirtinnen.

Hier arbeiten zusammen junge und lebensältere Kolleginnen und Kollegen, Verheiratete mit und ohne Kinder, Alleinerziehende Mütter und Väter, lesbische und schwule Kolleginnen und Kollegen mit und ohne Kinder, Kolleginnen und Kollegen mit Migrationshintergrund, Kolleginnen und Kollegen mit und ohne Behinderung. Die mit diesen Hintergründen verbundene Vielfalt der Ansichten und Herangehensweisen macht das Arbeiten im BMUB für mich ungeheuer spannend."

Helmut Alda | Leiter AG Z I 1 - Personal einschl. Geschäftsbereich, Personalentwicklung


Die Vielfalt der Lebenshintergründe im Arbeitsalltag positiv nutzen
Porträt von Martina Bleischwitz
BMUB/Manfred Schlich

"Am Puls der Zeit zu sein, sehe ich als wesentliche Herausforderung der Personalentwicklung. Das bedeutet auch, die Vielfalt der Lebenshintergründe im Arbeitsalltag positiv zu nutzen. Als Leiterin der Personalentwicklung setze ich mich dafür ein, die individuellen Fähigkeiten und Stärken der Beschäftigten zu fördern und weiterzuentwickeln.

Hohe fachliche als auch soziale Kompetenz und Kreativität sind erforderlich, um die vielfältigen Aufgaben unseres Hauses sachgerecht zu meistern. Unsere Führungskräfte tragen hier eine besondere Verantwortung. Deshalb unterstützen wir im BMUB eine Führungskultur, die geprägt ist von gegenseitiger Wertschätzung, Respekt und Loyalität. Durch angemessene Kommunikation und Delegation sowie geeignete Förderung und Fortbildung wollen wir uns ständig verbessern. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie spielt dabei eine wesentliche Rolle."

Martina Bleischwitz | Referatsleiterin Personalentwicklung


Der öffentliche Dienst als Vorbild in der Gesellschaft

"Als Vertrauensperson der schwerbehinderten Menschen im BMUB vertrete ich die Interessen der Kolleginnen und Kollegen mit Behinderung und stehe ihnen mit Rat und Hilfe zur Seite. Die Schwerbehindertenvertretung fördert insbesondere die berufliche Eingliederung schwerbehinderter Menschen und achtet auch auf die Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtquote, nach der auf mindestens 5 Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen beschäftigt werden sollen.

Es ist für mich sehr erfreulich, dass diese Quote in unserem Haus sogar mit 8,2 Prozent erfüllt wird. Ich finde es wichtig, dass der öffentliche Dienst als Vorbild in der Gesellschaft fungiert und sich im Sinne der Vielfalt für eine gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung einsetzt."

Alois Klein | Schwerbehindertenvertretung


Aus der Mitwirkung schwerbehinderter Menschen entspringen starke Impulse
Porträt Stefan Süsterhenn
BMUB/Manfred Schlich

"Als Beauftragter des Arbeitgebers für die Angelegenheiten der schwerbehinderten Menschen besteht meine Aufgabe darin, darauf zu achten, dass die gesetzlichen Arbeitgeberpflichten des BMUB erfüllt werden. Hierbei wird mir aus der Praxis heraus immer wieder deutlich: Das, was wir in die Ausbildung und Beschäftigung – unter anderem eine adäquate Arbeitsumgebung schwerbehinderter Menschen – besonders investieren, erhalten wir durch hohes Engagement und ausgeprägte Leistungsbereitschaft dieser Kolleginnen und Kollegen mehr als zurück.

Aus der Mitwirkung schwerbehinderter Menschen auf allen Hierarchieebenen und in unterschiedlichsten Teams entspringen starke positive Impulse nicht nur inhaltlich für die Aufgabenerledigung, sondern vor allem auch für Kollegialität und Zusammenhalt unter den Beschäftigten."

Stefan Süsterhenn | Leiter Unterabteilung Z I - Verwaltung


Kolleginnen und Kollegen für Vielfalt am Arbeitsplatz sensibilisieren
Porträt von Andrea Meyer
BMUB

"Das Netzwerk 'Queer' ist eine Anlaufstelle für lesbische, schwule, bisexuelle und Trans*-Menschen im BMUB. Die Vernetzung dient dazu, uns offen über unsere Lebensrealität auszutauschen und die Kolleginnen und Kollegen für die Vielfalt am Arbeitsplatz zu sensibilisieren. Das macht es für alle einfacher, miteinander zu arbeiten."

Andrea Meyer und Stephan Haufe | LSBT-Netzwerk "Queer" im BMUB