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| Brasilia / Bonn, 20.11.1996

Brasilien und Deutschland vereinbaren enge Zusammenarbeit im Umweltschutz


Deutschland und Brasilien wollen künftig beim Umweltschutz enger zusammenarbeiten. Eine entsprechende Gemeinsame Deutsch-Brasilianische Umwelterklärung (Agenda) haben Bundesum-weltministerin Dr. Angela Merkel und Umweltminister Gustavo Krause heute in Brasilia unterzeichnet.

Die Vereinbarung soll insbesondere dem umweltpolitischen Dialog zur Lösung globaler Umweltprobleme sowie dem Transfer von Umwelttechnologien und der Vermittlung von know-how im Umweltschutz dienen.

Die deutsch-brasilianische Vereinbarung sieht als Schwerpunkte vor:

     

  • Informations- und Meinungsaustausch zu umweltpolitischen "Schlüsselthemen", wie z. B. Klimaveränderung, Zerstörung der Ozonschicht, Erhaltung und nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt sowie der Wälder und anderen natürlichen Ressourcen, sachgerechte Behandlung von Abfällen und toxischen Stoffen;
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  • Konsultationen im Vorfeld der Beratungen internationaler Organisationen und Programme zur Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung, z. B. in der Kommission für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (CSD) oder des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP).
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  • Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Umweltschutztechnologien und ihrer Anwendung in spezifischen Bereichen, z. B. Luftreinhaltung, Abfallentsorgung, Energie sowie Förderung der Kooperation zwischen entsprechenden brasilianischen und deutschen Einrichtungen unter Einbeziehung der Privatwirtschaft.
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Konsultationen auf hoher Ebene sollen regelmäßig durchgeführt werden.

Bundesumweltministerin Dr. Angela Merkel: "Die Zusammenarbeit im Umweltschutz mit Brasilien ist für Deutschland wichtig. Brasilien ist ein bedeutender und zentraler Partner bei Fragen des globalen Umweltschutzes und der nachhaltigen Entwicklung. Es ist unser gemeinsames Ziel, konkret und praxisorientiert im Umweltschutz zusammenzuarbeiten, dabei den umweltpolitischen Dialog zu globalen Umweltherausforderungen voranzutreiben und den Umwelttechnologietransfer zu stärken. Wir wollen mit unserer Vereinbarung eine weitere "Brücke" bauen, die belastungsfähig ist und eine Umweltkooperation auf allen Ebenen gut tragen kann."




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