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Nr. 046/16 | Berlin, 04.03.2016

Hendricks: Fessenheim muss vom Netz

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks

Zu Berichten über einen Störfall im Atomkraftwerk Fessenheim aus dem Jahre 2014 erklärt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks:

Der in den Berichten geschilderte Vorfall im Atomkraftwerk Fessenheim aus dem Jahr 2014 war und ist ernst zu nehmen. Er ist ein weiterer Beleg für das Risiko, das vom Betrieb dieses alten Reaktors ausgeht. Er gibt auch Hinweise darauf, dass die Sicherheitskultur in dieser Anlage verbesserungsbedürftig ist. Nach Kenntnis unserer Reaktorsicherheitsexperten hatte das Ereignis keine Auswirkungen auf das Personal und die Umwelt.

Der Vorfall ist bereits 2014 Gegenstand von Presseberichten gewesen, ist also keine aktuelle Neuigkeit. Darüber hinaus hat die französische Atomaufsicht in der Deutsch-Französischen Kommission zur Sicherheit der AKW über das Ereignis berichtet.

Das Ereignis ist damals auf der 7-stufigen internationalen Skala für nukleare Ereignisse (INES) mit der Stufe 1 bewertet worden. Dies unterstreicht, dass es sich um ein sicherheitsrelevantes Vorkommnis gehandelt hat.

Der Vorfall zeigt einmal mehr, dass unsere Forderung gegenüber der französischen Regierung, Fessenheim vom Netz zu nehmen, gute Gründe hat. Ich habe dies mit Verweis auf die berechtigten Sorgen der Bevölkerung in der deutsch-französischen Grenzregion wiederholt gefordert und werde dies auch weiterhin tun.

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