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Nr. 002/16 | Berlin, 12.01.2016

Stiftungsrat stellt organisatorische Weichen für kulturellen Betrieb im Humboldt Forum

Baustelle des Humboldtforums

Der Stiftungsrat der Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum hat heute die Gründung der "Humboldt Forum Kultur GmbH" beschlossen. Als Tochter der Stiftung soll sie in den nächsten vier Jahren bis zur Eröffnung des Humboldt Forums das kulturelle Programm nach den Leitlinien der Gründungsintendanz von Neil MacGregor vorbereiten. Zugleich geht das Bauvorhaben in die entscheidende Phase. Der Rohbau steht, die Anbringung der barocken Fassadenelemente schreitet gut voran, nun folgen Innenausbau und technische Gebäudeausrüstung.

Im Dezember hatten sich Bundesbauministerium, die Beauftragte für Kultur und Medien und Bundesfinanzministerium auf die erweiterte Organisationsstruktur für den Bau und den kulturellen Betrieb des Humboldt Forums im Berliner Schloss geeinigt. Der Geschäftsführer der GmbH wird zugleich neuer dritter Vorstand der Stiftung. "Uns ist eine enge Verzahnung zwischen baulicher Fertigstellung und Vorbereitung des kulturellen Betriebs gelungen", sagt Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesbauministerium und Vorsitzender des Stiftungsrates. Die neue GmbH soll als Tochter der Stiftung in den nächsten vier Jahren die Umsetzung des kuratorischen Gesamtkonzepts der bereits berufenen Gründungsintendanz unter Vorsitz von Neil MacGregor vorbereiten.

Manfred Rettig wechselt ins Kuratorium

Der bisherige Sprecher des Vorstandes der Stiftung, Manfred Rettig, wird Ende Februar aus seiner Funktion ausscheiden. Er wird aber in Zukunft ehrenamtlich im Kuratorium des Berliner Schlosses mitarbeiten. Stiftungsratsvorsitzender Pronold dankte Rettig für seinen großen Beitrag für das Gelingen des Projekts: "Manfred Rettig hat als Vorstand dafür gesorgt, dass dieses bedeutendste Bau- und Kulturprojekt des Bundes beispielhaft im Kosten- und Terminplan liegt", sagte Pronold. Über die Bestellung der Geschäftsführung der neuen GmbH und die Nachfolge von Manfred Rettig im Stiftungsvorstand soll in der nächsten Sitzung des Stiftungsrates im März beraten und beschlossen werden.