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23.02.2014

Umweltstaatssekretärin Schwarzelühr-Sutter wirbt für Klimaschutz und Energiewende in Japan

Deutsch-japanische Kooperation soll ausgebaut werden

Deutsch-japanische Kooperation soll ausgebaut werden

Die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter ist zu politischen Gesprächen nach Japan gereist. Sie wird auch  am 6. Deutsch-Japanischen Umweltdialogforum mit dem Schwerpunkt erneuerbare Energien teilnehmen. "Nur mit einem weiterhin forcierten Ausbau der Erneuerbaren lassen sich die vereinbarten Klimaschutzziele erreichen und für künftige Generationen ein hoher Lebensstandard in einer intakten Umwelt sicherstellen. Wir wollen mit Japan auf diesem Wege verstärkt kooperieren", sagte Schwarzelühr-Sutter.

Die Staatssekretärin wird in den kommenden Tagen ihren Kollegen Hideki Makihara , Parlamentarischer Staatssekretär im japanischen Umweltministerium, sowie den Leiter der neuen Atomenergieaufsichtsbehörde Japans, Shunichi Tanaka, treffen. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat die internationale Klimapolitik zu einem Schwerpunkt ihrer Amtszeit erklärt und setzt dabei von Anfang an auf den direkten Austausch mit wichtigen internationalen Verhandlungspartnern. Die Reise von Schwarzelühr-Sutter schließt sich unmittelbar an einen Besuch von Staatssekretär Jochen Flasbarth nach USA, Indien, China und Russland an und bekräftigt die Bedeutung einer intensiven internationalen Zusammenarbeit im Bereich des Klimaschutzes.

Japan hatte auf der letzten UN-Klimaschutzkonferenz im November vergangenen Jahres in Warschau sein bisheriges Klimaschutzziel, eine Reduzierung des Treibhausgasausstoßes gegenüber dem Jahr 1990 um 25 Prozent bis zum Jahr 2020 korrigiert, und zwar auf eine Verminderung um lediglich 3,8 Prozent gegenüber dem Jahr 2005. Gleichzeitig hat sich Japan aber auch deutlich zu den langfristigen Klimaschutzzielen bekannt. Schwarzelühr-Sutter äußerte vor der Reise Verständnis für die besondere Situation Japans, und bot weitere Zusammenarbeit mit Deutschland an: "Wir wollen Japan unterstützen, die mit der Fukushima-Katastrophe verbundenen Probleme zu bewältigen. Gemeinsam können wir viel lernen und Chancen effektiv nutzen, denn wir sind überzeugt, dass nur eine nachhaltige Energieversorgung langfristig einen hohen Lebensstandard und eine intakte Umwelt gewährleisten kann.", so Schwarzelühr-Sutter.

23.02.2014 | Pressemitteilung Nr. 030/14 | Klimaschutz