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Anzahl aller Einträge: 498
Beiträge: 1 - 5
 

Betreff: Heizen mit Holz ist eine erhebliche Gesundheitsgefahr

Nachdem wir seit ein paar Jahren auf unserem Dorf mit sehr wenig Autoverkehr nahezu rund um´s Jahr durch die stetig zunehmenden Holzöfen eingedampft werden, haben wir uns ein Feinstaubmessgerät zugelegt.
Fazit: in unserer ländlichen Umgebung herrschen in der Übergangs- und Heizperiode häufig Feinstaubwerte, die über denen Pekings liegen.
Manchmal ist es über Wochen nicht möglich, die Wohnung ausgiebig zu lüften. Einer qualmt und rußt immer.
Zum Vergleich haben wir die Feinstaubwerte mal an einem Autobahnkreuz im Rhein Main Gebiet gemessen und zu unserem großen Entsetzen mussten wir feststellen, dass hier die Feinstaubwerte deutlich unter denen unseres Dorfes lagen.
Es ist zum Weinen.
Schreibt man die verschiedenen Fraktionen zu diesem Thema an, bekommt man gesagt, man habe doch gerade erst eine neue Stufe der BImmSchVO verabschiedet.
Außerdem würden die Schornsteinfeger die Einhaltung der Grenzwerte kontrollieren.
Dass dies ( nach Fall des Schornsteinfegermonopols möchte jeder seine Kundschaft behalten) NICHT der Fall ist, können wir täglich riechen , sehen, einatmen.
Unsere Gasheizung erzeugt Wärme nahezu ohne Emissionen.
Holzheizungen bringen Ruß, Staub und Gift für unser aller Lungen und Gefäße.
Wann wird dem endlich ein Riegel vorgeschoben , der wirklich wirksam ist.
Oder wartet man erst wieder, bis die Folgen dieser steinzeitlichen Heizmethode so plakativ sind, dass ma n handeln muss ?

von: Tanja
Eingang: 25.09.2017 - 13:12:27

Betreff: Luftverschmutzung durch Holzöfen

Traurig, dass es in der letzten Zeit nur um die Luftverschmutzung durch Autoabgase geht.
Eine noch schlimmere Luftverschmutzung findet (zumindest hier bei uns auf dem Land) durch das Heizen mit Holz, insbesondere durch Holz-/Kaminöfen, statt.
Jetzt geht sie langsam wieder los, diese fürchterliche Jahreszeit, die einmal schön war, in der wir klare Luft hatten. Doch seit diese Dreckschleudern in Mode gekommen sind, können wir unsere Fenster nicht mehr öffnen und der Rauch dringt sogar durch die geschlossenen Fenster hindurch.
Wurde das Nichtrauchergesetz nicht erlassen, um die Menschen vor Rauch zu schützen? Wir werden in unseren eigenen vier Wänden eingeräuchert und niemand hilft.
Ich möchte Sie, liebe Frau Ministerin Hendricks, herzlich bitten, etwas gegen diese furchtbare Luftverschmutzung durch Holzöfen zu unternehmen.
Vielen Dank.

von: Sabine Ziegler
Eingang: 10.09.2017 - 15:36:44

Betreff: Dieselfahrzeuge

Sehr geehrte Frau Ministerin Hendricks,

in unserer Stadt müsste man in der kalten Jahreszeit eigentlich eine Gasmaske tragen, so sehr ist die Luft an verkehrsreichen Straßen mit Stickoxiden belastet. Mit jedem Jahr wurden die Dieselfahrzeuge (dank Steuervergünstigung) mehr. Warum solch eine antiquierte und luftverschmutzende Antriebsart noch begünstigt wird, ist mir ein Rätsel. Wenn wir eine bessere Luft wollen, heißt es, so langsam Abschied nehmen vom Dieselmotor. Ich würde ihn nicht vermissen.
Bitte lassen Sie sich nicht von der Autoindustrie unterbuttern. Es hat fast den Anschein, als regiere diese Branche unser Land.

von: Monika Fissler
Eingang: 27.08.2017 - 14:45:06

Betreff: Förderung von Erdgasautos (CNG)

Guten Morgen Frau Hendricks,

vorab herzlichen Dank für Ihr heutiges Interview (25.08.17) beim Deutschlandfunk zu den Daten vom Bundesumweltamt. Bleiben Sie hart und viel Erfolg!

Ich bin von einem Euro 4 Diesel (A-Klasse MB) auf ein CNG-Auto (Fiat Panda) seit 2 Monaten umgestiegen und zwar wegen der überzeugenden Abgasqualitäten des Erdgasantriebs. Nun bin ich auf der Suche nach Fördermaßnahmen und dabei leider von den lokalen Versorgern und Behörden abgewiesen worden. Ich verstehe nicht, warum die Erdgasförderung größtenteils nur von lokalen Anbietern als Umstiegsanreiz angeboten wird. Der Umstieg auf CNG ist eine Investition von ca. 2000 bis 3000 Euro, die der Nutzer zur Luftreinhaltung investiert.

von: Dr. Manfred Korn
Eingang: 25.08.2017 - 08:51:54

Betreff: Diesel-PKW

Ich bin sehr erfreut über die klaren Äußerungen von Frau Bundesministerin Hendricks und Frau Präsidentin Krautzberger bezüglich der geringen Wirksamkeit von Software-Updates auf die Stickoxidbelastung durch Diesel-PKW. Als Ingenieur frage mich mich, wie die Automobilhersteller so dreist sein können, der Bevölkerung weismachen zu wollen, dass man nur durch Software-Updates die Schadstoffbelastung der Luft signifikant senken könne. Natürlich kann man mit entsprechend unrealistischen Annahmen solche Szenarien modellieren. Das Verhalten der Automobilindustrie in dieser Angelegenheit ist so gotterbärmlich, dass ich nur auf weiteren Druck seitens des Umweltministeriums und der Kommunen hoffen kann.

von: Dr.-Ing. Mathias Effenberger
Eingang: 24.08.2017 - 11:25:42