Sprungnavigation

Von hier aus koennen Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:

Inhaltsbereich

zur Sprungnavigation

> UN-Sondergipfel zum Klimaschutz

Häufig gestellte Fragen

Alle anzeigen Alle verbergen

Worum geht es bei der Konferenz?

Die Konferenz bietet den Regierungen die Gelegenheit, ihre Erfahrungen mit und Positionen zum Klimaschutz sowie ihre Erwartungen an die Klimagipfel in Lima im November 2014 sowie in Paris im Dezember 2015 auszutauschen. Themenschwerpunkte sind unter anderem Klimafinanzierung, Energie, Wald- und Landwirtschaft sowie Klimaschutz und Stadtentwicklung. Zudem sind neben Regierungsvertretern auch führende Köpfe aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft bei der Konferenz beteiligt und stellen Initiativen und Aktivitäten vor.

Was ist das Ziel der Konferenz?

Ziel des "Ban Ki-moon-Gipfels" ist es, den Klimaschutz wieder auf die höchste politische Ebene zu heben, damit auf der UN-Klimakonferenz in Paris 2015 ein ambitioniertes Klimaschutzabkommen vereinbart werden kann. Unter den Teilnehmern werden auch zahlreiche Staats- und Regierungschefs erwartet. Konkret hat der UN-Generalsekretär dazu aufgerufen, ehrgeizige neue Maßnahmen zur Emissionsminderung vorzulegen und anspruchsvolle neue Klimaziele anzukündigen. Zugleich möchte er Signale dazu erhalten, wie die Finanzierung von Klimaschutzaktivitäten in Entwicklungsländern sichergestellt werden kann.

Was trägt Deutschland bei?

Deutschland hat sich ambitionierte Klimaschutzziele gesetzt und beteiligt sich intensiv an der internationalen Diskussion zum Klimaschutzabkommen in Paris. Vom "Ban Ki-moon-Gipfel" erhofft sich Deutschland ein klares Bekenntnis der Regierungen, ihre Anstrengungen für einen Erfolg in Paris zu erhöhen. Dies wird Deutschland auch bei seiner Präsidentschaft der G7 im Jahre 2015 – wo der internationale Klimaschutz als wichtiges Thema gesetzt ist - sowie bei der G20 und in der bilateralen Zusammenarbeit umsetzen. Daneben fordert Deutschland alle Staaten auf, bis zum ersten Quartal des Jahres 2015 ihre beabsichtigten Beiträge für das neue Klimaabkommen zu präsentieren. Deutschland selbst geht mit gutem Beispiel voran. Bis 2030 will die Bundesrepublik ihre Treibhausgasemissionen um 55 Prozent gegenüber 1990 senken, bis 2050 sogar um 80 bis 95 Prozent. Zurzeit erarbeitet die Bundesregierung das ressortübergreifende "Aktionsprogramm Klimaschutz 2020", das die Erreichung des Klimaziels für 2020 sicherstellen soll.

Innerhalb der EU setzt sich Deutschland für eine Reduzierung um mindestens 40 Prozent gegenüber 1990 bis 2030 ein, und spricht sich dafür aus, eine weitere Ambitionssteigerung, auch unter Einbeziehung internationaler Zertifikate, offen zu halten. Dies soll dann als Minderungsangebot der EU präsentiert werden.

Was passiert noch im Rahmen der Konferenz?

Der "Ban Ki-moon-Gipfel" ist eingerahmt von einer Reihe von Veranstaltungen. Hierzu zählen zum Beispiel das "Major Economies Forum" der Gruppe der größten Emittenten, zu der die USA einladen, eine Veranstaltung zu Klimafinanzierung und eine Initiative zur Förderung eines globalen Kohlenstoffmarktes, die stark von Deutschland unterstützt wird. Außerdem wird es auf Einladung der Bundesregierung ein Treffen der kleinen Inselstaaten geben, die besonders vom Klimawandel betroffen sind. Daneben will Bundesministerin Hendricks die USA-Reise für bilaterale Gespräche zu Umwelt- und Klimaschutzfragen sowie für den Bereich Bauen und Stadtentwicklung nutzen.

Welche Rolle spielt diese Konferenz für die internationalen Klimaverhandlungen?

Ergebnis des Gipfels werden die dort gemachten Ankündigungen sein. Das heißt, es wird kein verhandeltes Ergebnis geben. Für den weiteren Verlauf der Klimaverhandlungen ist es allerdings wichtig, dass das Thema international auf höchster politischer Ebene behandelt vorangetrieben wird.