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Ihre Meinungsäußerungen stellen wir in einer Auswahl in unserem Bürgerforum zur Diskussion, so dass ein breiter Austausch möglich ist. Darüber hinaus nehmen wir Ihre Anregungen und Hinweise gerne mit in unsere Arbeit auf.

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Eine redaktionelle Bearbeitung und Kürzung der Beiträge behalten wir uns vor. Bis zur Veröffentlichung eines Beitrags durch die Redaktion können einige Stunden vergehen. Beleidigende und beschimpfende Äußerungen werden selbstverständlich nicht veröffentlicht. Wir sind mit allen interessierten und engagierten Bürgerinnen und Bürgern an einer ernsthaften Auseinandersetzung interessiert.

Anzahl aller Einträge: 5031
Beiträge: 1 - 5
 

Betreff: Kritik an Klimaschutzmassnahmen

Ich finde es immer wieder erschreckend, wie unsachlich kritisiert wird, wenn Versuche und Massnahmen, unserem Planeten eine Verschnaufpause zu geben, uns selbst betreffen. (Beispiele dazu gibt es auch in diesem Forum: Beiträge "biotonne","Energie sparen, Abgase vermeiden","Klima und Energie",Einsparungstipps für Privathaushalte", alle im April 2014). Es scheint von einigen Menschen regelrecht als Beleidigung aufgefasst zu werden, wenn ausnahmsweise mal nicht "die anderen", oder "die da oben" zum Handeln aufgefordert werden. Derart agressive Reaktionen kann ich mir eigentlich nur mit einem tief inneren schlechten Gewissen erklären.
Es stimmt, dass wir mit zwei Grad weniger Heizung allein den Klimawandel nicht stoppen können. Aber seien Sie doch über jeden noch so kleinen Beitrag froh! Es kommt ja uns und unseren Kindern zugute! Machen Sie den Politikern lieber Mut, endlich anzufangen, richtig durchzugreifen! Endlich den Hebel umzulegen, die richtigen Entscheidungen durchzusetzten, und das ohne die ewige Angst vor dem nächsten Wahlkampf! Ich glaube, dass wir in Deutschland die Möglichkeiten haben, Vorreiter zu sein und einer zukünftigen, unseren Lebensraum (die Erde) respektierenden Bevölkerung die technischen Vorraussetzungen zu bieten. Der Rest der Welt würde auf uns hören, da bin ich mir sicher. Und diese Chance ist doch einmalig!
Was die richtigen Entscheidungen sind, darüber weckt hoffentlich auch ein in solch akademische Wortwahl verkleideter Beitrag wie der vom 02.04. "IPCC-Bericht-Stille Post" keinen Zweifel mehr heutzutage. Zitat: "Unsere Erde wird wohl auch diesmal nicht untergehen." (Was ist den mit "wohl" gemeint?) Und wenn sie unserem Wohlstand und Profit im Wege stehen, dann müssen die paar Bäume und Eisbären eben weg! Oder was?

von: Bastian Niederholtmeyer
Eingang: 20.04.2014 - 13:59:40

Betreff: Unser Venn

Grenzenlose Naturerlebnisse
Akzeptanz steigern und Potenziale nutzen.

Im Kreis Borken, so schreibt dieser auf seiner Internetseite, soll eine vielfältig strukturierte und historisch gewachsene Naturlandschaft rund um Gronau und Epe erlebbar werden. Unter den naturschutzfachlich besonders herausragenden Flächen sind auch Natura-2000-Gebiete zu benennen, die ein überaus hohes touristisches Potenzial beherbergen.
Im Rahmen des Projektes Grenzenlose Naturerlebnisse sollen diese Gebiete behutsam für einen sanften Tourismus geöffnet werden. Hierzu werden die Schutzgebiete im Rahmen des vorliegenden Wettbewerbsbeitrages zunächst miteinander und anschließend mit dem in der Region vorhandenen touristischen Angebot vernetzt. Ziel ist es, durch die Verknüpfung von Naturraum und Tourismus eine erlebnisorientierte Angebotspalette zu schaffen, die zur Erhöhung der regionalen Wertschöpfung beiträgt.

Was ist aus diesem Ansinnen geworden? Statt Landschaftsschutz oder Naturschutz hat man mittlerweile den Eindruck, man befindet sich in einem großzügig angelegtem Industriegebiet. Warum?
In 1000 bis 1400 Meter Tiefe erstreckt sich unter dem Eper Amtsvenn eine 200 bis 400 Meter dicke Salzschicht. Seit den 1970er Jahren wird hier durch die Salzgewinnungsgesellschaft Westfalen (SGW) Salz abgebaut. Die dabei entstehenden Hohlräume (Kavernen) werden danach zur Lagerung von Gas und Öl genutzt Zur Salzgewinnung wird Wasser durch Bohrlöcher in die Salzschicht gespült. Die dabei entstehende Sole fließt durch Rohrleitungen in Richtung Niederrhein zu Chemie-Standorten. Jährlich fördert die SGW in Epe Millionen Tonnen Salz in Form von Sole.
Die leeren Hohlräume (Kavernen) werden danach zur Lagerung von Gas und Öl genutzt. Das Eper Kavernenfeld ist mit mehr als 100 Kavernen das größte Europas. Die Gesamtkapazität reicht für die Lagerung von 3,5 Milliarden Kubikmeter Arbeitsgas. Zur Zeit umfasst der von der SGW betriebene Ölspeicher drei Kavernen (mit 1,4 Millionen Kubikmeter Öl als nationale Reserve).
Eine schier unerschöpfliche Goldreserve für alle Energie-Oligarchen, die Europa kennt. Völlig rücksichtslos wird ein Betrieb nach dem anderen aus dem Boden gestampft, völlig legal, rechtlich abgesichert und von höchster Stelle genehmigt. (Völlig undenkbar dagegen, wenn der kleine Privatmann sein Häuschen im gleichen Gebiet um 10 m2 erweitern möchte, undenkbar, denn das ist ein Eingriff in die Naturlandschaft.) Jetzt sind sie da, die Großkonzerne, mit all ihrer Macht und all ihrem Kapital. Im Norden der Stadt die Urenco, im Süden die Ruhrgas, die Trianell & Co. Wer hat sie gerufen? Wer kennt die Gefahren, die noch im Untergrund oder hinter sicheren Stacheldrahtzäunen schlummern?

Die Kühe merkten als erste, dass etwas nicht stimmt: Sie hatten am Samstag plötzlich schwarze Füße, weil auf ihrer Weide Öl aus dem Boden trat. Einige haben mit ihrem Leben bezahlt.

Lt. Nachrichten steht inzwischen fest: An mindestens drei Stellen auf dieser Weide, die der Salzgewinnungsgesellschaft (SGW) gehört, ist Öl aus dem Boden ausgetreten. Mittlerweile sind die ersten Waldgebiete ölverseucht. Die Ursache für den Zwischenfall ist unklar – auch für die Experten der SGW und einer sofort gebildeten Koordinierungsgruppe mit Vertretern der Bezirksregierung Arnsberg, des Kreises Borken und der Stadt Gronau. "Ob das Öl möglicherweise aus einer rund 400 Meter entfernten zurzeit druckentlasteten Ölkaverne stammt oder aus einem sieben Jahre zurückliegenden Leitungsschaden in diesem Bereich oder andere Gründe hat, kann zurzeit nicht beantwortet werden", so die SGW. Die betroffene Ölleitung war damals stillgelegt und der Schaden repariert worden.
Dass das Öl auf der Weide mit einer Kaverne zusammenhängt, hält man "für unwahrscheinlich" – auch wegen der Tonschicht darüber?!. Und auch über eine Verbindung zu einem sieben Jahre zurückliegenden Schadensfall – damals trat unweit der Weide Öl aus – kann man nur spekulieren. "Möglich, dass wir damals nicht alles Öl gefunden haben??????!!!!!!", sagt man.
Was ist geschehen seit Bekanntwerden der Ölverseuchung von Fauna, Flora und Grundwasser? Wo sind die, die jahrelang zugesehen haben, wie Landschaft und Natur der übernächtigen Industrie geopfert werden?
Treten Sie ein für Mensch und Natur!

Gez:
Josef Bruns

von: BrunsJosef
Eingang: 16.04.2014 - 18:29:32

Betreff: biotonne

Jetzt haben wir die Biotonne! Hurra!
Und als nächstes sotieren wir hellen Müll vom dunklen Müll! usw! Und im Sommer stinkt es überall nach "heißem" Müll ! Die Ratten starten dann zur Müllballsaison!Seid ihr noch ganz MÜLLIG !!!!!

von: A.Cabello Friebe
Eingang: 13.04.2014 - 13:40:14

Betreff: Daten zur Stromerzeugung

Sehr übersichtliche Darstellung auf der EEX-Transparenzplattform. Schnell wird klar, wer in einem bestimmten Zeitraum welche Menge Strom erzeugte.

von: X. Stromer
Eingang: 10.04.2014 - 23:21:06

Betreff: Tepco - Ableiten von radioaktiv verseuchtem Wasser in den Pazifik

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe heute Morgen lesen müssen, dass der Konzern Tepco in Japan 400.000 Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser in den Pazifik ableiten will. Die Lagerkapazitäten seien ausgeschöpft und dies die günstigste Alternative. Wann bitte haben wir vor, einzuschreiten? Das kann m.E.n. nur fatale Konsequenzen für das Ökosystem der gesamten Erde haben. Es ist eh schon schlimm genug, was mit dem Pazifik geschieht und geschehen wird. Jemand muss Tepco Einhalt gebieten und das kann kein einzelner Bürger

von: Eva Apitzsch
Eingang: 10.04.2014 - 07:45:14

 
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