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"Festival der Zukunft" -
erfüllt strenge Umweltleitlinien

Mit der EMAS-Zertifizierung des Festivals der Zukunft hat das Bundesumweltministerium am praktischen Beispiel gezeigt, wie Umweltauswirkungen einer Großveranstaltung so gering wie möglich gehalten werden können und wie dies überzeugend und glaubwürdig kommuniziert werden kann. Schon sehr frühzeitig wurde für die Veranstaltung ein umfangreiches Maßnahmenprogramm aufgestellt, das so weit wie möglich Abfall vermeidet, Druckerzeugnisse reduziert, auf elektronische Kommunikation sowie auf Umweltverträglichkeit und Wiederverwendbarkeit der für Aufbauten genutzten Materialien bzw. "Upcycling" setzt und auf regionale Essensangebote achtet. Mit dem EUREF-Campus in Schöneberg wurde ganz bewusst ein Veranstaltungsort gewählt, der innovativ und zukunftsweisend rund um die Themen Energie, Klimaschutz und Nachhaltigkeit ist. 

Die als bedeutsam angesehenen Umweltaspekte sind ausführlich in der Umwelterklärung dargestellt. Bei den verbindlichen Indikatoren Wasserverbrauch, Abfallaufkommen, Energieeffizienz, Materialeffizienz und Emissionen wurden Vergleichswerte anderer Veranstaltungen herangezogen und daraufhin Zielwerte festgelegt. Die Quote bei der Wiederverwendung der eingesetzten Materialien erreichte zum Beispiel einen Zielwert von 90 Prozent, da die temporären Bauten weitestgehend wieder verwertet oder weiter genutzt werden. Unbehandeltes Hartholz und Paletten wurden zu Ausstellerwänden oder Sitzgelegenheiten umfunktioniert. Der Anteil umweltzertifizierter Give-Aways des Ministeriums lag bei 84 Prozent. Den Schwerpunkt bei den indirekten Umweltaspekten bildete die Umweltkommunikation. Alle Aussteller und das unterstützende Personal wurden über die umweltverträgliche Ausrichtung des Festivals und die geplante EMAS-Zertifizierung informiert. Bei der Begehung vor Ort und den Interviews durch den Umweltgutachter zeigte sich dann ein hohes Maß an Wissen über sinnvolle Umweltschutzmaßnahmen bei dem Festival und darüber hinaus.

Als nächstes wird das Festival insgesamt evaluiert. Diese Evaluation soll wiederum von dem Umweltgutachter überprüft werden, um festzustellen, ob die selbst gesteckten Ziele erreicht wurden.