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Naturbewusstsein 2013

Bevölkerungsumfrage zu Natur und biologischer Vielfalt

Das Titelbild zeigt einen mit Moos  bewachsenen Baum im Wald.

Von Oktober bis November 2013 wurde (nach 2009 und 2011) die dritte bundesweite Befragung zum Naturbewusstsein in Deutschland durchgeführt. Hierzu wurde eine repräsentative Stichprobe von 2.007 Personen ab 18 Jahren ausgewählt, die Menschen aus allen Regionen Deutschlands einbezieht (ADM-Mastersample).

Die Naturbewusstseinsstudie 2013 befasst sich erstmals intensiver mit dem Thema "Wildnis". Interessanterweise wird bei Wildnis vor allem an "exotische Tiere", wie Tiger, Elefanten oder Krokodile gedacht und weniger an Tiere, die in Deutschland heimisch sind. Assoziationen, die sich unter "Wald und Dschungel" zusammenfassen lassen, nennen 44 Prozent der Befragten. Positiv konnotierte Nennungen überwiegen insgesamt die negativ behafteten Assoziationen. Der Begriff "Wildnis" wird von 14 Prozent der Deutschen mit "Natur" verknüpft, Nationalparks und Naturschutzgebiete werden von 8 Prozent genannt. Wildnis wird häufig als Raum abseits von Menschen und Zivilisation (18 Prozent) verstanden. Antworten, die sich unter "Erholung und Entspannung" zusammenfassen lassen, und somit den Menschen in den Mittelpunkt von Wildnis stellen, kommen weitaus seltener vor (6 Prozent).


Stand: April 2014