Sprungnavigation

Von hier aus koennen Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:

Inhaltsbereich

zur Sprungnavigation

Zwischenberichte der drei Unterarbeitsgruppen (UAG) 1/2, 3 und 4 der Arbeitsgruppe "Emissionshandel zur Bekämpfung des Treibhauseffektes" (AGE) - Phase IV (Jan.-Dez. 2004) (Anfang 2004 wurden die UAG I und II zur UAG 1/2 zusammengelegt.)

Stand: Dezember 2004
Mit dem Inkrafttreten der EU-Emissionshandelsrichtlinie am 25. Oktober 2003 galt es imJahr 2004, die Richtlinie in nationales Recht umzusetzen und ein funktionsfähigesEmissionshandelssystem in Deutschland aufzubauen. Neben dem weiterhin zentralenThema der Allokation von Emissionszertifikaten1 ergaben sich neue, praxisrelevanteFragestellungen wie z.B. steuerliche Behandlung und Bilanzierung vonEmissionszertifikaten. Gleichzeitig sollten Entwicklungen in den anderen EUMitgliedstaatenund auf EU-Ebene verfolgt und der Dialog zwischen den beteiligtenAkteuren fortgeführt werden.
Um die neuen inhaltlichen Schwerpunkte angemessen behandeln zu können,konstituierte sich Anfang 2004 die neue Unterarbeitsgruppe (UAG) 1/2 aus denbisherigen Unterarbeitsgruppen 1 und 2, die sich bis Dato mit den Themen "Entwicklungeines Gesamtkonzeptes für den Emissionshandel" bzw. "Allokation" beschäftigt hatten.

Stand: November 2004
Die Aufgabenschwerpunkte der UAG 3 in den Sitzungen des Jahres 2004 lassen sich wie folgt zusammenfassend darstellen: die Beratungen im federführenden Bundesumweltministerium sowie der Bundesregierung insgesamt von Beginn an zu begleiten, die unterschiedlichen Gesetzentwürfe in ihren Einzelheiten sowie im Gesamtkontext zu den übrigen rechtlichen Regelungen zu diskutieren, die aktuellen Entwürfe an den Belangen der Praxis und Bedürfnissen der Unternehmen zu spiegeln, Impulse für die Erweiterung und Ergänzung aktueller Entwürfe zu geben sowie Vorschläge zur Verbesserung und Fortentwicklung der geplanten Regelungen auszuarbeiten.

Stand: 8. Dezember 2004
Die UAG 4 befasst sich mit der Einbeziehung der projektbezogenen Mechanismen in den EU-Emissionsrechtehandel sowie der generellen Nutzung der projektbasierenden Mechanismen. Sie griff dabei im Jahr 2004 im Zuge von insgesamt 9 Sitzungen im Zeitraum Januar bis Dezember 2004 vorrangig zwei Fragenkomplexe auf, die aus der Aktualität der Ereignisse folgen: die Begleitung der Endphase der Verhandlungen zur "Linking Directive" auf der Basis der jeweiligen Entwürfe im Sinne der Erarbeitung von Positionspapieren, Bewertungen und materiellen Vorschlägen; die Sammlung und Bewertung von Umsetzungsbedarfe der Linking Directive in das deutsche Recht sowie die Ausarbeitung von materiellen Vorschlägen hierzu.

Stand: Dezember 2004
Das Bundeskabinett hat am 18. Oktober 2000 im Rahmen des NationalenKlimaschutzprogramms die Arbeitsgruppe "Emissionshandel zur Bekämpfung desTreibhauseffektes" (AGE) unter Federführung des Bundesministeriums für Umwelt,Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) eingerichtet. Die Arbeitsgruppe hat dieAufgabe Möglichkeiten für den Einsatz des Emissionshandels imKlimaschutzpolitischenmaßnahmenbündel zu prüfen und Empfehlungen für dieAusgestaltung dieses neuartigen Instruments zu geben.


Stand: 01.12.2004