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23.12.2015

"Meine Haltung zum Betrieb der grenznahen Atomkraftwerke Tihange und Doel ist völlig klar: Es liegt nicht in der Gewalt der Bundesregierung, Atomkraftwerke in anderen Ländern abschalten zu lassen. So wie Deutschland sich nicht vorschreiben lässt, Atomkraftwerke zu betreiben, so können wir anderen nicht vorschreiben, wie sie ihren Energiebedarf decken. Das liegt in der souveränen Entscheidung jedes Landes. 

Trotzdem nutzen wir selbstverständlich alle Kanäle, die uns zur Verfügung stehen, um der belgischen Regierung unsere atomkritische Haltung zu vermitteln und unsere Besorgnis über den fortgesetzten Betrieb der AKWs in Tihange und Doel zum Ausdruck zu bringen. Wir sind besorgt, ob die erforderliche Reaktorsicherheit dieser Anlagen in vollem Umfang gewährleistet ist. Speziell die Wiederinbetriebnahme der AKW Tihange 2 und Doel 3 werden wir im Benehmen mit der belgischen Seite aktiv und kritisch hinterfragen. Dazu haben wir Anfang Januar ein Gespräch mit der belgischen Atomaufsicht. 

Die belgische Atomaufsicht hat umfangreiche Unterlagen veröffentlicht, um ihre Entscheidung zu begründen. Diese Unterlagen lassen wir derzeit auswerten, von der deutschen Reaktorsicherheitskommission und der Gesellschaft für Reaktorsicherheit.

Es ist klar, dass wir hier mit kritischen Fragen an die belgischen Sicherheitsbehörden herantreten werden. Und wir werden klar machen, dass die Bevölkerung in den deutschen Grenzregionen nicht von der Sicherheit der belgischen AKW überzeugt ist und dass dies die belgischen Behörden sehr Ernst nehmen müssen."

21.12.2015

Die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter hat heute einen Zuwendungsbescheid über 2,8 Millionen Euro an die Hammerwerk Fridingen GmbH übergeben. Mit dieser Förderung aus dem Umweltinnovationsprogramm wird das Unternehmen eine...

19.12.2015
Interview | DER SPIEGEL 52/15

"Wir werden anders leben"

Bundesbauministerin Barbara Hendricks spricht im Interview mit dem SPIEGEL über den klimaneutralen Umbau der Industriegesellschaft.

Hendricks bei Diskussion zum Pariser Klimaabkommen

Staatssekretär Flasbarth bedankt sich bei Prof. Dr. Knapp für die langjährige hervorragende Zusammenarbeit und seine Verdienste im deutschen und internationalen Naturschutz.

Mit Herrn Prof. Dr. Hans-Dieter Knapp geht zum 31. Dezember 2015 einer der...

16.12.2015

In der deutschen Wirtschaft liegen immer noch große Potenziale zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen brach. Insbesondere die Energieeffizienz ist eine wichtige Stellschraube für die Senkung des Energieverbrauchs und damit für den Klimaschutz....

15.12.2015

Barbara Hendricks nahm am 15. Dezember ein Friedenslicht aus Bethlehem entgegen. Das Friedenslicht wurde von Jugendlichen des Rings Deutscher Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbänden überreicht. Damit soll in den politischen Institutionen in Berlin...

Lesung und Dialog "Berge lesen"

10.12.2015

Am 7. Dezember 2015 fand das 8. Jugendforum Stadtentwicklung zum Thema "Flüchtlinge in der Stadt" im Bundesbauministerium statt. Engagierte Jugendliche aus bundesweiten Projekten von Rosenheim bis Hamburg haben ihre Ideen zur Unterbringung und Integration von Flüchtlingen vorgestellt. Mit dabei waren auch Jugendliche, die selbst aus ihrer Heimat flüchten mussten.

Die Jugendlichen haben sich mit dem Flüchtlingskoordinator der Stadt Potsdam und anderen Experten ausgetauscht und Ideen erarbeitet, die sie anschließend im Bundesbauministerium vorstellten. Die Jugendlichen schlagen vor, Flüchtlinge nach Möglichkeit dezentral in gut erreichbarer und integrierter Lage in den Städten und auch im ländlichen Raum unterzubringen. Wichtig ist ihnen, die Standortauswahl für die Unterbringung transparent zu machen und die Bürgerinnen und Bürger einzubeziehen.

Anke Brummer-Kohler, Abteilungsleiterin für Stadtentwicklung, Wohnen und öffentliches Baurecht im Bundesbauministerium: "Ich teile die Sichtweise der Jugendlichen, dass Transparenz, Bürgerbeteiligung und persönliche Kontakte allen Beteiligten helfen."

Die Jugendlichen wünschen sich Räume für den Austausch und die Begegnung mit Flüchtlingen, um sich kennen zu lernen und voneinander zu lernen. Dazu schlagen sie mobile Begegnungsräume vor, die von Stadtviertel zu Stadtviertel und von Dorf zu Dorf reisen können. Flüchtlinge sollen in die Arbeit von Ehrenamtlichen und Helfern einbezogen werden.

Anke Brummer-Kohler: "Wir werden ihre Ideen zum Thema Unterbringung und Integration in unsere Gespräche mit den Ländern und anderen Ministerien bei Überlegungen für Förderprogramme und Forschungsprojekte einbringen."

Mit dem Jugendforum gelingt es, die Sichtweise junger Menschen in die Arbeit und Aufgaben des Bundesbauministeriums einzubringen. Der Dialog soll im Jahr 2016 fortgesetzt werden.

03.12.2015

Das BMUB will dem Bundeskabinett nächstes Jahr einen Sachstandsbericht zur Arbeitsteilung zwischen der Bundeshauptstadt Berlin und der Bundesstadt Bonn vorlegen. Aus diesem Grund empfing Hendricks den Oberbürgermeister der Stadt Bonn sowie den Landrat des...

02.12.2015

Am 2. Dezember hielt Barbara Hendricks in Genf eine Laudatio auf die Preisträger des Alternativen Nobelpreises, den Außenminister der Marshall-Inseln Tony de Brum und die Inuit-Aktivistin Sheila Watt-Cloutier.

Bundesbauministerin Barbara Hendricks spricht im Interview mit dem ARD Morgenmagazin über den Pariser Klimagipfel.

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