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30 Jahre nach Tschernobyl: Was noch zu tun ist

30 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl und 30 Jahre nach Gründung des Bundesumweltministeriums denken wir zurück an die Frühlingstage 1986. Damals ist jedem endgültig klar geworden, welche Risiken die Atomenergie mit sich bringt. Es hat 25 Jahre gedauert, bis im Juni 2011 der Deutsche Bundestag mit großer Mehrheit den endgültigen Abschied unseres Landes von der Atomkraft beschlossen hat.

Nur wenige Wochen nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima wurden acht Reaktoren in Deutschland auf einen Schlag abgeschaltet, die übrigen werden bis Ende 2022 nacheinander vom Netz gehen. Deutschland hat nach der Katastrophe von Fukushima die historische Chance wahrgenommen, den Kurs auf ein modernes, nachhaltiges Energiesystem wieder aufzunehmen und den jahrzehntelangen Konflikt um die Atomenergie zu beenden.

Weitere wichtige Schritte auf dem Weg der verantwortungsvollen und sicheren Entsorgung der abgebrannten Brennelemente und der radioaktiven Abfälle liegen vor uns. Auch die Stilllegung der bereits abgeschalteten Reaktoren ist längst noch nicht abgeschlossen. Jetzt geht es darum, den deutschen Atomausstieg verantwortungsvoll und sicher zu vollenden. Darüber möchte Sie dieses Magazin informieren. 


Stand: März 2016

30 Jahre BMUB - Die Seite zum Jubiläum