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18Jul
18.07.2017 ǀ Stadtentwicklung

Besuch des Demokratiebahnhofs

In Anklam besucht Baustaatssekretär Gunther Adler mit dem Demokratiebahnhof nicht nur ein gelungenes Projekt des Experimentellen Wohnungs- und Städtebaus. Er will damit auch ein Zeichen gegen Rechts setzen und die engagierten jungen Menschen unterstützen, die das Jugendzentrum betreiben. Sie waren in der Vergangenheit wiederholt Opfer von rechtsextremistischen Anschlägen geworden, zuletzt am vergangenen Samstag, dem 10. Juni, als ein Brandanschlag auf den Demokratiebahnhof verübt wurde.

Das Bundesbauministerium hat den Demokratiebahnhof als Modellprojekt Jugend.Stadt.Labor von 2013-2016 gefördert. In dem ehemaligen Bahnhofsgebäude haben junge Menschen das selbstverwaltete Jugendzentrum mit demokratischen Strukturen aufgebaut. Die Stadt Anklam wurde dabei als Standort bewusst gewählt, da sie durch hohe Arbeitslosigkeit, Überalterung, Wegzug junger Menschen und rechtsextreme Tendenzen geprägt ist. Damit sollen Jugendliche zum Mitmachen und Bleiben bewegt und ein Signal gegen rechts gesetzt werden. Der Demokratiebahnhof ist mittlerweile zu einem wichtigen Aufenthaltsort für Kinder und Jugendliche aus Anklam und den umliegenden Dörfern geworden. Seit dem Jahr 2015 ist der Bahnhof auch ein wichtiger Treffpunkt für geflüchtete Jugendliche und junge Erwachsene.

Veranstaltungsort

Anklam

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