Sprungnavigation

Von hier aus koennen Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:

Servicemenü

zur Sprungnavigation

Inhaltsbereich

zur Sprungnavigation

Stand: 01.08.2013

Europa

Europäische Atomgemeinschaft (Euratom) / Europäische Union

Auf europäischer Ebene ergeben sich die atomrechtlichen Verpflichtungen der 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union aus dem Vertrag zur Gründung der Europäischen Atomgemeinschaft (EAG-Vertrag). Der Rat der Europäischen Union hat am 25. Juni 2009 die Richtlinie 2009/71/EURATOM über einen Gemeinschaftsrahmen für die nukleare Sicherheit kerntechnischer Anlagen beschlossen. Damit wurden erstmals verbindliche europäische Regelungen im Bereich der nuklearen Sicherheit geschaffen. Am 19. Juli 2011 folgte die Annahme der Richtlinie 2011/70/EURATOM über einen Gemeinschaftsrahmen für die verantwortungsvolle und sichere Entsorgung abgebrannter Brennelemente und radioaktiver Abfälle.
mehr

European Nuclear Safety Regulators Group (ENSREG)

Bei der Erarbeitung dieser beiden Richtlinien hat unter anderem die European Nuclear Safety Regulators Group mitgewirkt. Mitglieder der im Jahr 2007 durch Kommissionsbeschluss eingesetzten Gruppe sind hochrangige Vertretern aller 28 EU-Mitgliedstaaten und der Europäischen Kommission. Die Aufgaben der ENSREG bestehen darin, die Kommission zu beraten sowie die Koordinierung und Kooperation zwischen den zuständigen nationalen Behörden zu erleichtern. Über ihre Arbeitsergebnisse hat ENSREG dem Rat und dem Europäischen Parlament alle zwei Jahre zu berichten.
mehr

Western European Nuclear Regulators' Association (WENRA)

Im Gegensatz zu ENSREG ist die Western European Nuclear Regulators' Association (WENRA) kein Beratungsgremium der EU bzw. Euratom. WENRA wurde bereits 1999 als Netzwerk westeuropäischer Regulierungsbehörden insbesondere auch vor dem Hintergrund der Heranführung der mittel- und osteuropäischen Staaten an die EU gegründet. Eine Hauptaufgabe von WENRA ist die Harmonisierung der Sicherheitsstandards in den Bereichen Reaktorsicherheit sowie Stilllegung und Entsorgung. In WENRA sind die Regulierungsbehörden aus 16 - aktuell oder vormals - kernenergiebetreibenden EU-Mitgliedstaaten und aus der Schweiz vertreten. Behörden aus weiteren europäischen Staaten (EU und Drittstaaten) nehmen als Beobachter an den Sitzungen von WENRA teil.
mehr

European Nuclear Security Regulators Association (ENSRA)

ENSRA ist eine im Jahr 2003 gegründete, europäische Plattform für den vertraulichen Informationsaustausch im sensiblen Bereich der Sicherung von kerntechnischen Anlagen und Einrichtungen sowie von Kernbrennstoff-
transporten.
Mitglieder der ENSRA sind Behörden und assoziierte öffentlich-rechtliche Körperschaften mit Zuständigkeiten für Fragen der nuklearen Sicherung in europäischen Staaten mit zivilen Nuklearprogrammen. Die Mitglieder treffen sich regelmäßig mindestens jährlich unter wechselndem Vorsitz.

Die wesentlichen Ziele von ENSRA sind

  • der Austausch über regulatorische Sachverhalte der nuklearen Sicherung,
  • der Austausch zu aktuellen Sicherungsproblemen oder Ereignissen,
  • die Entwicklung eines umfassenden Verständnisses der Fundamentalen Prinzipien des physischen Schutzes und
  • die Förderung einer Harmonisierung der nuklearen Sicherung innerhalb Europas.

Deutschland ist Gründungsmitglied der ENSRA.

Derzeitige Mitgliedstaaten der ENSRA sind: Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Niederlande, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Vereinigtes Königreich und die Schweiz.

Die Aufnahme von Polen und Litauen ist vorgesehen.

Weitere Informationen

Europäische Atomgemeinschaft (Euratom) / Europäische Union
www.europa.eu

European Nuclear Safety Regulators Group
www.ensreg.eu

Western European Nuclear Regulators' Association (WENRA)
www.wenra.org

Logo: Weißer Twitter-Vogel auf blauem GrundYouTube-LogoRSS Icon in Orange

Navigation

zur Sprungnavigation

Themenportale