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Sicherheitsüberprüfungen für Kernkraftwerke

Kernkraftwerke müssen als Ergänzung der aufsichtlichen Überprüfung regelmäßig zur Feststellung des aktuellen Sicherheits- und Sicherungsstandards einer Sicherheitsüberprüfung (SÜ) unterzogen werden. Dabei wird insbesondere das grundlegende Sicherheits- und Sicherungskonzept und das Zusammenwirken verschiedener sicherheitsrelevanter Systeme hinsichtlich aktueller Anforderungen überprüft. Vor der Atomgesetznovelle im Jahr 2002 wurden die SÜ von den Betreibern der Kernkraftwerke in der Regel auf freiwilliger Basis durchgeführt. Eine SÜ umfasst drei thematische Teile:

  • die deterministische Sicherheitsstatusanalyse,
  • die probabilistische Sicherheitsanalyse und
  • die deterministische Sicherungsanalyse.

Um eine bundeseinheitliche Durchführung der Sicherheitsüberprüfungen zu ermöglichen, wurden vom Bund sowie den betroffenen Ländern gemeinsame Dokumente als Grundlage für den Vollzug entwickelt. Hierbei stehen die behördlichen Leitfäden für die periodische Sicherheitsüberprüfung zur Verfügung. Als erstes zu nennen ist der  Leitfaden "Grundlagen zur Periodischen Sicherheitsüberprüfung" (PDF extern, 228 KB). Dieser wird ergänzt durch die Leitfäden, die die deterministischen Analysen - im Leitfaden "Deterministische Sicherheitsstatusanalyse" - und die probabilistischen Analysen - im  Leitfaden "Probabilistische Sicherheitsanalyse" (PSA) (PDF extern, 142 KB) - beschreiben. Darüber hinaus werden Aspekte der Anlagensicherung im Leitfaden "Deterministische Sicherungsanalyse" (DSA) (PDF extern, 72 KB) behandelt.

Zuletzt geändert: 23.08.2017