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Geplanter Neubau eines weiteren AKW am Standort Hinkley Point C (Großbritannien)

In Großbritannien ist die Errichtung eines weiteren AKW am Standort Hinkley Point geplant. Die Genehmigung für Hinkley Point C war bereits 2013 erteilt worden, die Arbeiten zur Errichtung der Anlage sind bereits im Gange. Eine grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfung wurde seinerzeit hierzu nicht durchgeführt. Die zuständige britische Behörde war zu dem Ergebnis gekommen, dass keine erheblichen grenzüberschreitenden nachteiligen Umweltauswirkungen in anderen Staaten zu erwarten seien. Die Notwendigkeit einer grenzüberschreitenden Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) nach der Espoo-Konvention und einer Beteiligungsmöglichkeit der ausländischen Öffentlichkeit nach der Aarhus-Konvention sind derzeit Gegenstand von zwei Überprüfungsverfahren vor dem Implementation Committee der Espoo-Konvention und dem Compliance Committee der Aarhus-Konvention.

Die zuständige britische Behörde hatte Deutschland im Herbst 2017 Gelegenheit zu nachträglichen Stellungnahmen zu potentiellen grenzüberschreitenden Umweltauswirkungen von Hinkley Point C gegeben. Entsprechend den Regelungen des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) hatte das BMUB die zuständigen Landesbehörden informiert. Als zuständige Landesbehörde hat sich das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz beteiligt.

Zuletzt geändert: 07.12.2017

Weitere Informationen

Espoo-Konvention

Aarhus-Konvention