Sprungnavigation

Von hier aus koennen Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:

Inhaltsbereich

zur Sprungnavigation

UVP Schweden: Endlager, Konditionierungsanlage und Erweiterung des Zwischenlagers

Schweden startet eine grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für ein Endlager für bestrahlte Brennelemente sowie eine Konditionierungsanlage zu einem bestehenden Zwischenlager, dessen Lagerkapazität erweitert wird.

Die deutsche Öffentlichkeit kann bis zum 15. April 2016 Stellungnahmen an die schwedische Behörde abgeben.

Castoren

Hiermit wird zum Zwecke der Beteiligung der deutschen Öffentlichkeit die Notifizierung des Königreichs Schweden über mehrere Anlagen bekannt gegeben.

Es handelt sich dabei um folgende Anlagen:

 

  • ein geplantes Endlager für bestrahlte Brennelemente;
  • eine geplante Konditionierungsanlage, die in ein bestehendes Zwischenlager, insbesondere für bestrahlte Brennelemente, integriert werden soll.

Im Rahmen des Vorhabens ist darüber hinaus eine Erweiterung der Kapazität des Zwischenlagers "Clab" vorgesehen.

Als Standort für das geplante Endlager wurde Forsmark in der Gemeinde Östhammar ausgewählt. Für die Konditionierungsanlage wurde die Halbinsel Simpevarp in der Gemeinde Oskarshanm als Standort ausgewählt. Die Konditionierungsanlage soll in das bestehende Zwischenlager ("Clab") integriert werden – mit der künftigen gemeinsamen Bezeichnung "Clink".

Stellungnahmen, Kommentare etc. (Einwendungen) an die schwedische Behörde

Die deutsche Öffentlichkeit hat die Möglichkeit, bis zum 15. April 2016 Stellungnahmen, Kommentare etc. (Einwendungen) zur Bewertung der grenzüberschreitenden Umweltauswirkungen auf Deutschland an die zuständige schwedische Behörde unter Angabe des Aktenzeichens "NV-07138-15" zu schicken. Dies kann in deutscher Sprache erfolgen.

  • Postanschrift der schwedischen Behörde
    Naturvårdsverket 
    SE-106 48 Stockholm 
    Schweden
  • Hinweis zur Frist 15. April 2016
    Es ist zu beachten, dass nicht fristgerecht erhobene Einwendungen im weiteren Verfahren möglicherweise nach schwedischem Recht ausgeschlossen sind. Verspätet vorgebrachte Einwendungen fließen somit gegebenenfalls nicht mehr in den Entscheidungsfindungsprozess ein. Bei Nutzung des Postweges kommt es für die Fristwahrung auf den Eingang bei der schwedischen Behörde an.
  • Hinweis zum Datenschutz
    Möglicherweise sieht das schwedische Recht vor, dass Kommentare/Stellungnahmen, inklusive die der deutschen Öffentlichkeit, veröffentlicht werden. Sofern Sie der Veröffentlichung Ihrer Stellungnahme nicht zustimmen, machen Sie dies in Ihrer Nachricht an die schwedische Behörde deutlich.

Die zur Verfügung gestellten Unterlagen, die Sie Ihrer Stellungnahme zu Grunde legen können, sowie Informationen zum Verfahrensstand finden Sie auf der Seite des Vorhabenträgers.

Am Ende jener Seite finden Sie die deutsche Fassung der nichttechnischen Zusammenfassung. Die weiteren Unterlagen liegen in englischer bzw. schwedischer Sprache vor.

Auslegung der Unterlagen

Die Unterlagen (die nichttechnische Zusammenfassung in deutscher und englischer Sprache sowie die sonstigen Unterlagen in englischer Sprache) können ferner ab dem 25. Februar bis zum 15. April 2016 in den Bibliotheken des Bundesumweltministeriums (BMUB) zu den unten stehenden Öffnungszeiten eingesehen werden.

Die schwedische Fassung der Unterlagen kann auf Wunsch zur Verfügung gestellt werden.

Bibliotheken des Bundesumweltministeriums (BMUB):

  • Dienstsitz Berlin 
    Stresemannstraße 128-130 
    10117 Berlin 
    Montag bis Freitag: 09:00 bis 15:00 Uhr
  • Dienstsitz Bonn
    Robert-Schuman-Platz 3
    53175 Bonn
    Montag bis Donnerstag: 08:30 bis 16:00 Uhr; Freitag 08:30 bis 15:00 Uhr

Auf dieser Website werden Sie über das weitere Verfahren informiert.

Hintergrund

Für das Verfahren zur Beteiligung der deutschen Öffentlichkeit sind unterschiedliche deutsche Behörden federführend zuständig:

  • für die Erweiterung des bestehenden Zwischenlagers ("Clab"): das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS);
  • für die geplante Konditionierungsanlage: die zuständigen Landesbehörden der deutschen Bundesländer
  • für das Endlager: das Bundesamt für kerntechnische Entsorgung (BfE).

Mit dem Ziel einer vollständigen und transparenten Beteiligung der deutschen Öffentlichkeit haben sich die oben genannten Behörden unter Koordinierung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) abgestimmt.

Zuletzt geändert: 25.02.2016

#bmub30
Bild mit Kopf