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BMU - 2006 - 684 In Vivo-Eperimente unter Exposition mit hochfrequenten elektromagnetischen Feldern der Mobilfunkkommunikation

- Schriftenreihe Reaktorsicherheit und Strahlenschutz -

Die Frage nach einer eventuellen Gesundheitsgefährdung durch hochfrequente elektromagnetische Felder (EMF) wird seit Einführung des privaten Mobilfunks vor ca. 10 Jahren weltweit diskutiert. Im Vordergrund steht dabei die Sorge um eine mögliche krebserzeugende oder zumindest -fördernde Wirkung der Mobiltelefone und Basisstationen. Die Unsicherheit in der Bevölkerung wird dadurch verstärkt, dass sich die Technik laufend verändert und neue Systeme eingeführt werden (z. B. WLAN, UMTS), ohne dass ausreichend Studien zu möglichengesundheitsschädigenden Einflüsse durch EMF vorliegen. Das Projekt sollte daher klären, ob Felder der Mobilfunktechnologie nach dem UMTS-Standard bei chronischer Exposition die Leukämierate oder die Bildung solider Tumore im Tiermodell beeinflussen.


Stand: 01.10.2006