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Leitstelle für Luft und Niederschlag

Der Deutsche Wetterdienst ist eine dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVi) nachgeordnete Dienststelle mit Sitz der Zentrale in Offenbach am Main und einem weit verzweigten Netz an Messstationen. Die Leitstelle ist im Referat "Radioaktivitätsüberwachung" der Abteilung "Messnetze und Daten" eingebunden. Aufgrund der Messprogramme der Richtlinie zur Emissions- und Immissionsüberwachung kerntechnischer Anlagen (REI) und der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Integrierten Mess- und Informationssystem zur Überwachung der Umweltradioaktivität (AVV IMIS) ist eine wesentliche Aufgabe des DWD die erforderlichen Messverfahren zu dokumentieren, weiterzuentwickeln und den Qualitätsstandard zu halten.

Mittels der Ausbreitungsprognosen ist in einem Notfall eine Aussage über die Transportrichtung und -zeit und die zu erwartende radioaktive Belastung möglich. Über Rückwärtstrajektorien bei erhöhten Messwerten lassen sich die Quellregion und der mögliche Verursacher eingrenzen.

Die Berichte aus der Umgebungsüberwachung kerntechnischer Anlagen werden durch den DWD für die Bereiche Luft und Niederschlag zusammengefasst. Die Messergebnisse der 41 Radioaktivitätsmessstellen des DWD zur Überwachung der Luft und des Niederschlags sowie der zusätzlichen 7 Luftmessstationen werden täglich an IMIS weitergeleitet und in Jahresberichten dokumentiert. Alle Daten gehen in den Jahresbericht zur Umweltradioaktivität und Strahlenbelastung des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) ein und dienen der Darstellung des Pegels der Umweltradioaktivität.

Der DWD nimmt seine Aufgabe als Leitstelle seit Oktober 1960 wahr.

 

Bundesrepublik Deutschland: Umweltradioaktivität

Auszüge aus dem aktuellen Bericht der Leitstellen (Stand 2011):

Deutscher Wetterdienst, Offenbach (A. Dahlheimer, J. Barth, T. Steinkopff)

Bundesamt für Strahlenschutz, Freiburg (J. Bieringer), Deutscher Wetterdienst, Offenbach (T. Steinkopff) und Physikalisch-Technische Bundesanstalt, Braunschweig (H. Wershofen)

Bundesamt für Strahlenschutz, Freiburg (J. Bieringer), Bundesamt für Strahlenschutz, München (M.Bleher, J. Peter), Deutscher Wetterdienst, Offenbach (A. Dahlheimer), Bundesanstalt für Gewässerkunde, Koblenz (G. Dersch), Bundesamt für Seeschiffahrt und Hydrografie, Hamburg (J. Herrmann), Max Rubner-Institut, Institut für Sicherheit und Qualität bei Mich und Fisch, Kiel (N. Roos, D. Tait) und Physikalisch-Technische Bundesanstalt, Braunschweig (H. Wershofen)


Stand: 01.03.2012
Kontakt

Deutscher Wetterdienst
Zentrale
Frankfurter Str. 135,
63067 Offenbach