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Rechtfertigende Indikation bei der Anwendung ionisierender Strahlen am Menschen und Dosisreduzierung bei der Strahlen- und Röntgentherapie

Auslegungshinweis zu § 80 Absatz 1 Satz 1 bis 3 und § 81 Absatz 3 der Strahlenschutzverordnung und zu § 23 Absatz 1 Satz 1 bis 3 und § 25 Absatz 2 Satz 2 der Röntgenverordnung.

Gelegentlich wird die Auffassung vertreten, § 80 Absatz 1 Satz 3 der Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) bzw. § 23 Absatz 1 Satz 3 der Röntgenverordnung (RöV) verlangten, dass bei Vorliegen zweier Verfahren zur Untersuchung oder Behandlung von Menschen mit vergleichbarem gesundheitlichem Nutzen, von denen eines den Patienten mit einer geringeren Dosis exponiere, die rechtfertigende Indikation in jedem Fall ausschließlich für das Verfahren mit der geringeren Strahlenexposition gestellt werden dürfe.

Auch dürfe im Fall einer Behandlung der Bestrahlungsplan nach § 81 Absatz 3 Satz 1 StrlSchV bzw. § 27 Absatz 1 Satz 1 RöV nur noch für das Verfahren mit der geringeren Exposition festgelegt werden, weil nach § 81 Absatz 3 Satz 2 StrlSchV bzw. § 25 Absatz 2 Satz 2 RöV die Dosis außerhalb des Zielvolumens so niedrig zu halten sei, wie dies unter Berücksichtigung des Behandlungszwecks möglich sei.


Stand: 10.12.2013
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