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Leitstelle für Aktivitätsnormale und Radionukliddaten

Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) ist das nationale Metrologie-Institut mit wissenschaftlich-technischen Dienstleistungsaufgaben. Sie ist als Nachfolgerin der 1887 in Berlin gegründeten Physikalisch-Technischen Reichsanstalt (PTR) die technische Oberbehörde der Bundesrepublik Deutschland für das Messwesen und für die physikalische Sicherheitstechnik. Die PTB gehört zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Sie hat ca. 1800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, neun wissenschaftlich-technische Abteilungen (davon zwei in Berlin), die sich in rund 200 Arbeitsgruppen gliedern. Ihr Jahresetat beträgt ca. 130 Mio Euro (Stand 2014).

Die PTB stellt die gesetzlichen Einheiten dar und gibt sie an die Nutzer weiter. Bekanntestes Beispiel dafür ist die "Atomuhr" für die "Sekunde". Die Einheit "Becquerel“ (Bq) wird durch die Abgabe von Aktivitätsnormalen weitergegeben, da wegen des radioaktiven Zerfalls kein dauerhaftes Primärnormal wie das "Ur-Kilogramm" oder das "Ur-Meter" möglich ist. Die Aktivitätsnormale werden in der Arbeitsgruppe "Aktivitätseinheit" des Fachbereichs "Radioaktivität" hergestellt, die ihren Ursprung im Labor für Radioaktivität der PTR hat, das bis 1925 von Hans Geiger geleitet wurde. In der Arbeitsgruppe "Umweltradioaktivität" werden Ringversuchsproben untersucht und die Spurenmessstation betrieben, die im Oktober 1963 ihren regelmäßigen Betrieb aufgenommen hat und 1989 in das Bundesmessnetz zur Luftüberwachung integriert wurde.


Das Diagramm zeigt die Zeitreihe der Aktivitätskonzentration des natürlich radioaktiven Nuklids 7Be in Braunschweig seit 1963 im Vergleich mit der des Spaltproduktes 137Cs, beide in µBq/m3.

Das Diagramm zeigt die Zeitreihe der Aktivitätskonzentration des natürlich radioaktiven Nuklids 7Be in Braunschweig seit 1963 im Vergleich mit der des Spaltproduktes 137Cs, beide in µBq/m³.

 

Bundesrepublik Deutschland: Umweltradioaktivität

Auszüge aus dem aktuellen Bericht der Leitstellen (Stand 2011):

Physikalisch-Technische Bundesanstalt, Braunschweig (H. Wershofen, D. Arnold, K. Kossert, A. Röttger)

Bundesamt für Strahlenschutz, Neuherberg (J. Peter) und Physikalisch-Technische Bundesanstalt, Braunschweig (H. Wershofen)

Bundesamt für Strahlenschutz, Freiburg (J. Bieringer), Deutscher Wetterdienst, Offenbach (T. Steinkopff) und Physikalisch-Technische Bundesanstalt, Braunschweig (H. Wershofen)

Bundesamt für Strahlenschutz, Freiburg (J. Bieringer), Bundesamt für Strahlenschutz, München (M.Bleher, J. Peter), Deutscher Wetterdienst, Offenbach (A. Dahlheimer), Bundesanstalt für Gewässerkunde, Koblenz (G. Dersch), Bundesamt für Seeschiffahrt und Hydrografie, Hamburg (J. Herrmann), Max Rubner-Institut, Institut für Sicherheit und Qualität bei Mich und Fisch, Kiel (N. Roos, D. Tait) und Physikalisch-Technische Bundesanstalt, Braunschweig (H. Wershofen)


Stand: 01.03.2012
Kontakt

Physikalisch -Technische Bundesanstalt
Postfach 3345
38023 Braunschweig