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Stand: 01.02.2012

Früherkennungsuntersuchungen mit ionisierender Strahlung

Vor dem Hintergrund einer steigenden Anzahl von Krebserkrankungen und einem erhöhten Gesundheitsbewusstsein in der Bevölkerung besteht in Deutschland, wie in anderen industrialisierten Ländern, ein zunehmendes Interesse an der Früherkennung von Krankheiten. Hiermit können Untersuchungen unter Anwendung ionisierender Strahlung verbunden sein (z.B. Röntgenaufnahmen, Computertomographie).

In Deutschland ist die Anwendung ionisierender Strahlung oder radioaktiver Stoffe am Menschen in der Röntgenverordnung (RöV) und der Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) geregelt. Diese fordern in jedem Einzelfall der Anwendung eine Risiko-Nutzen-Abwägung für den Patienten (rechtfertigende Indikation). Hierzu muss der anwendende Arzt mit der erforderlichen Fachkunde im Strahlenschutz vor einer individuellen Untersuchung feststellen, dass für den Patienten der gesundheitliche Nutzen der Anwendung gegenüber dem Strahlenrisiko überwiegt.

Früherkennungsuntersuchungen, bei denen Röntgenstrahlung angewendet wird, können in Deutschland als organisierte freiwillige Reihenuntersuchungen durchgeführt werden. Derzeit einziges Beispiel hierfür ist in Deutschland das Programm zur Früherkennung von Brustkrebs. Bei einer freiwilligen Röntgenreihenuntersuchung ersetzt deren vorherige Zulassung durch die zuständige oberste Landesgesundheitsbehörde das Stellen der rechtfertigenden Indikation im Einzelfall. Wird die Zulassung erteilt, ist in ihr die Feststellung enthalten, dass der gesundheitliche Nutzen der Anwendung ionisierender Strahlung bei dem erfassten Personenkreis gegenüber dem Strahlenrisiko überwiegt.

Individuelle Früherkennungsuntersuchungen von Personen, die keine Krankheitssymptome aufweisen, sind nach der Röntgenverordnung (RöV) grundsätzlich nicht erlaubt.

Eine detaillierte Darstellung zur Zulässigkeit von Früherkennungsuntersuchungen mit ionisierender Strahlung finden Sie unter Zulässigkeit von Früherkennungsuntersuchungen.

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