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Die Leitstellen für die Überwachung der Umweltradioaktivität

Nach Inkrafttreten des EURATOM-Vertrages am 1. Januar 1958 wurde in der Bundesrepublik ein amtliches Messstellennetz aufgebaut, um den Verpflichtungen zur Überwachung der Umweltradioaktivität nachkommen zu können. Gleichzeitig wurde das System der Leitstellen eingerichtet, denen 1961 koordinierende und beratende Aufgaben sowie die Durchführung von Maßnahmen zur Qualitätssicherung übertragen wurden.

Diese Aufgaben wurden 1986 im Strahlenschutzvorsorgegesetz und 2001 in der novellierten Strahlenschutzverordnung festgeschrieben. Sie umfassen neben Messaufgaben auch die Entwicklung und Festlegung von Probennahme-, Analyse-, Mess- und Berechnungsverfahren sowie die Durchführung von Vergleichsmessungen und Vergleichsanalysen. Außerdem sind die Leitstellen für die Zusammenfassung, Aufbereitung und Dokumentation der Daten der Umweltradioaktivität und für die Berichterstattung über die Entwicklung der Radioaktivität in der Umwelt zuständig.

Zuletzt geändert: 06.11.2015