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Bauauftragsvergabe

Mit rund 42,3 Milliarden Euro hatte die öffentliche Hand einen beträchtlichen Anteil an den Bauinvestitionen im Jahr 2012. Rechtliche Grundlage für die Vergabe und Abwicklung der dafür abgeschlossenen öffentlichen Bauaufträge ist die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB).

Die VOB bietet einen partnerschaftlich ausgerichteten Musterbauvertrag für das öffentliche Bauen. Durch die Allgemeinen Technischen Vertragsbedingungen (ATV) werden in der VOB Abrechnungsregelungen fachbezogen für alle wichtigen Baugewerke definiert.

In der Anwendung für den öffentlichen Bauherrn wird die VOB durch das Vergabe- und Vertragshandbuch für die Baumaßnahmen des Bundes (VHB) durch Formblätter und Richtlinienergänzt.

Erarbeitet und fortgeschrieben wird die VOB durch den Deutschen Vergabe- und Vertragsausschuss für Bauleistungen (DVA), der durch seine paritätische Zusammensetzung aus Mitgliedern der Auftragnehmer- und Auftraggeberseite als Garant für die Ausgewogenheit des Vertragswerkes steht.

Ebenfalls trägt der DVA zur Rationalisierung im Bauwesen mittels der elektronischen Datenverarbeitung in den Bereichen Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung bei. Es werden die Voraussetzungen für eine integrierte Datenverarbeitung bei der Durchführung von Baumaßnahmen auf Basis der VOB geschaffen.

Zuletzt geändert: 15.08.2014