Sprungnavigation

Von hier aus koennen Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:

Inhaltsbereich

zur Sprungnavigation

Arbeitshilfen Abwasser

Die Bundesrepublik Deutschland verfügt über eine Vielzahl von Liegenschaften deren bestimmungsgemäße Nutzbarkeit entscheidend von einer funktionsfähigen Infrastruktur abhängt. Hierfür sind eigene Ver- und Entsorgungsnetze wie z. B. Kanalnetze erforderlich. Allein in den militärisch genutzten Liegenschaften werden zur Entwässerung Kanalnetze mit insgesamt mehr als 9500 Kilometer Länge (Stand 2012) betrieben. Für den Bau, die Unterhaltung und den Betrieb der Abwasseranlagen sind die Bauverwaltungen der Länder, Die Bundesimmobilienanstalt (BImA) als Eigentümerin sowie bei militärisch genutzten Liegenschaften Dienststellen der Bundeswehr zuständig.
Im Rahmen des vorbeugenden Umweltschutzes auf der Grundlage des Wasserhaushaltsgesetzes (WGH), der Landeswassergesetze, Eigenkontrollverordnungen und kommunalen Satzungen sind die Bauverwaltungen der Länder in einer besonderen Verantwortung. Sie haben den Zustand der Abwasseranlagen in festgelegten Inspektionsintervallen zu dokumentieren, die Anlagen entsprechend dem Stand der Technik zu unterhalten und ggf. Sanierungsmaßnahmen zu veranlassen. Mit der Novellierung des WHG wurden die wasserrechtlichen Anforderungen grundlegend geändert und ein generelles Anforderungsniveau für das Einleiten von Abwasser festgelegt. Zudem gewinnt durch die Wasserrahmenrichtlinie der Leitgedanke für Nachhaltigkeit bei der Planung, dem Bau und dem Betrieb abwassertechnischer Anlagen zunehmend an Bedeutung.
Zur Berücksichtigung dieser Vorgaben und zur Nutzung von Optimierungsmöglichkeiten werden vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und dem Bundesministerium der Verteidigung die Arbeitshilfen Abwasser zur Verfügung gestellt. In den Arbeitshilfen Abwasser wird auf Grundlage der einschlägigen DIN- und EN‑Normen, der Regelwerke technischer Vereinigungen wie die der DWA sowie anderer Regelwerke des Bundes (z. B. Baufachliche Richtlinien Vermessung) ein Qualitätsmanagement definiert, das ein nachhaltiges und insbesondere wirtschaftliches Planen, Bauen und Betreiben abwassertechnischer Anlagen in Liegenschaften des Bundes ermöglicht. Die Bauverwaltungen der Länder und des Bundes sowie die liegenschaftsbetreibenden Dienststellen der Bundeswehr und der BIMA nutzen zur Wahrnehmung ihrer Bauherren- und Betreiberaufgaben diese Standards zur wirtschaftlichen Bearbeitung ihrer Aufgaben. Die Ergebnisse sind vergleichbar und können für übergeordnete Steuerungs- und Lenkungsaufgaben genutzt werden.

Zuletzt geändert: 10.06.2015

Weitere Informationen

Arbeitshilfen Abwasser

Kontakt

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
Referat B I 5
11055 Berlin