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Residenz der Deutschen Botschaft Duschanbe, Tadschikistan

Neuerrichtung der Residenz

ARCHITEKTArchitekt André Janka, Berlin
GRUNDSTÜCKSGRÖSSE8.280 m²
BRUTTOGESCHOSSFLÄCHE502 m²
BRUTTORAUMINHALT2.023 m³
HAUPTNUTZFLÄCHE273 m²
BAUKOSTEN1,97 Mio. €
PLANUNGSBEGINNOktober 2007
BAUBEGINNAugust 2009
FERTIGSTELLUNGEnde 2010

In der tadschikischen Hauptstadt Duschanbe errichtet die Bundesrepublik Deutschland in 2009/ 2010 eine neue Botschaftsresidenz. In einer feierlichen Zeremonie wurde für den Neubau nach Plänen des Berliner Architekten André Janka in 2009 der Grundstein durch die Deutsche Botschafterin in Duschanbe, Doris Hertrampf, gelegt. Das erdbebensichere Gebäude wird für 1,97 Mio. € bis Ende 2010 errichtet werden.

Neubau Residenz - Architekturkonzept:

Das als kompakter Kubus geplante Gebäude nimmt in seiner Höhe Bezug auf das im Herbst 2008 eingeweihte sanierte benachbarte Kanzleigebäude. Im oberen Geschoss der zweistöckigen Residenz werden sich die privaten Zimmer der Botschafterin, im unteren die repräsentativen Empfangsräume befinden, die durch Schiebetüren miteinander verbunden oder getrennt werden können. Von dort führen großzügige Glastüren auf die Terrasse und in den Garten.

Die breiten Öffnungen in der Putzfassade können durch frei verschiebbare Holzelemente ganz oder teilweise geschlossen werden. Dies gliedert die Fassade immer wieder unterschiedlich und bietet außerdem Schutz vor der extremen Sonneneinstrahlung während der Sommermonate. Farblich bilden die Kanzlei, die neu zu errichtende Residenz und die aus Sicherheitsgründen um das Grundstück gezogene Einfriedung deutliche Akzente in blau und orange. Die Residenz nimmt dabei das komplementäre Farbkonzept der Kanzlei auf und kehrt es um: außen liegende Flächen sind blau, nach innen gekehrte Flächen sind orange.

Bestandsgebäude Kanzlei und Historie:

Das 8.280 qm große Grundstück mit seinem wertvollen Baumbestand, auf dem die Residenz errichtet wird, erwarb die Bundesrepublik Deutschland im Jahre 2004. Auf dem Grundstück mit der Adresse Ulliza Samoni 59/1 stand bereits ein zweigeschossiges Gebäude aus den siebziger Jahren, das sich in einem schlechten baulichen Zustand befand und ebenfalls nach Plänen des Berliner Architekten André Janka in den Jahren 2005 bis 2008 für rund 5,257 Mio. € umgebaut, saniert und unter den Aspekten der Erdbebensicherheit ertüchtigt wurde. Dort befindet sich heute auf einer Hauptnutzfläche von 756 qm die Kanzlei. Bereits im Jahr 1992 hatte die Bundesrepublik Deutschland Tadschikistan, den kleinsten der zentralasiatischen GUS-Staaten, diplomatisch anerkannt und bis 2001 als einziger Mitgliedstaat der Europäischen Union in Duschanbe eine Botschaft in einem angemieteten Gebäude unterhalten.