Bauherr Bund - Bundespräsidialamt und Schloss Bellevue

Seit Beginn des Jahres 1994 ist das Schloss Bellevue in Berlin der erste Amtssitz des Bundespräsidenten. Inmitten des Tiergartens, direkt am Spreeufer, unweit von Siegessäule, Bundestag und Brandenburger Tor liegt es im Zentrum der Hauptstadt Berlin. Bundespräsident Richard von Weizsäcker sprach sich im März 1993 für einen Neubau des Bundespräsidialamtes neben dem Schloss Bellevue aus und verlegte im März 1994 den ersten Amtssitz des Bundespräsidenten nach Berlin.

Schloss Bellevue

Im Jahr 1994 war der Bundespräsident das erste Verfassungsorgan des vereinten Deutschlands, das seinen Amtssitz von Bonn nach Berlin verlegte. Mit dem Umzug zeigte sich, dass das Schloss Bellevue für den Betrieb als ersten Sitz des Bundespräsidenten vor allem im Technik- und Medienbereich nicht gerüstet war. Die Aufgabe die Residenz zu einem funktionsgerechten und repräsentativen Amtssitz in der neuen Bundeshauptstadt zu machen übernahm das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR). Die Bauarbeiten wurden bis Ende 2005 abgeschlossen. Die 1999 begonnenen Bauarbeiten mussten parallel zum Protokollbetrieb durchgeführt werden und konnten erst in einer intensiven Phase ab 2004 bis Ende 2005 vollendet werden. In dieser Zeit wurden die Veranstaltungen des Bundespräsidenten überwiegend in das Schloss Charlottenburg ausgelagert. mehr

Neubau des Bundespräsidialamtes

Der Neubau des Bundespräsidialamtes entstand am Rande des "Englischen Gartens", etwa 200 Meter südlich des Schlosses Bellevue. In seinen Abmessungen orientiert sich der Neubau an den Proportionen der Schlossanlage (83 mal 41 Meter, Traufhöhe: 15 Meter). Damit trägt das Gebäude dem Vorrang des Schlosses Bellevue als Amtssitz des Bundespräsidenten Rechnung. mehr