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Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Zweiter Dienstsitz

Projektdaten

  • Standort: Erweiterungsbau Wilhelmstraße 55 / Französische Straße 1,
  • Herrichtung Wilhelmstraße 53 ( ehemalige Musikhochschule) in Berlin Mitte
  • Durchführung: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
  • Planung: Anderhalten Architekten (Erweiterungsbau, Umbau)
  • Hauptnutzfläche: Erweiterungsbau: ca. 4.600 qm, Altbau: ca. 2.700 qm
  • Projektkosten: 41,2 Mio. Euro
  • Zusätzlich 840 T€ aus dem 120-Millionen-Prgramm der Bundesregierung zur
  • energetischen Sanierung
  • Bauzeit: 2006 - 2010 

Geschichte des Ortes und des Gebäudes

Das bereits genutzte Gebäude des Berliner Dienstsitzes des Bundesministeriums für Ernährung Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) in der Wilhelmstraße 54 war für die Beschäftigten zu klein, so dass Anmietungen erfolgen mussten. Die Erweiterung wurde erforderlich um die Funktionsfähigkeit des so genannten Bonn-Ressorts am Parlaments- und Regierungssitz zu gewährleisten. Auf den unmittelbar an den Altbau Nr. 54 angrenzenden Grundstücken bis hin zur geplanten Verlängerung der Französischen Straße und dem um 1900 von Vohl, Altmann, Kieschke und Brückner errichteten Altbau Nr. 53 standen ausreichend Erweiterungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Das Gebäudeensemble

Das Gebäude:

Der Neubauentwurf des Architekten Anderhalten als Gewinner eines beschränkten Wettbewerbes verbindet auf architektonisch und städtebaulich gelungene Weise das vorhandene Ministeriumshauptgebäude Wilhelmstraße 54 mit dem herzurichtenden Bestandsgebäudes Wilhelmstraße 53, der ehemaligen Musikhochschule Hanns Eisler. zu einer funktionalen Einheit.

Den Architekten ist es gelungen, der städtebaulichen Grundstruktur der Friedrichstadt zu folgen, aber gleichzeitig das strenge Blockraster durch einen geschwungenen, sechsgeschossigen Baukörper mit einer horizontal gegliederten Natursteinfassade zu beleben. Die städtebaulich seit Jahren unzulängliche Situation wird durch den gelungenen Entwurf und die vom Land Berlin durchgeführte Verlängerung der Französischen Straße erheblich aufgewertet

Der Altbau wurde zu einem funktionalen Bürogebäude umgestaltet, unter Freilegung des Sockelgeschoss mit ehemaligem Haupteingang, Restaurierung der historischen Treppenhäuser sowie der formalen Rekonstruktion des Dachgeschosses.

Innovation, Energieeffizienz, Ökologie:

Ein Highlight für Bürogebäude ist das eher ungewöhnliche Atrium sein, das helles Sonnenlicht vom Oberlicht bis in die Erdgeschosszone holt. Im Erdgeschoss mündet das Atrium in einen alle Bereiche verbindenden, mit Pflanzen bewachsenen Glaskörper, der das Foyer, die Besucher- und Konferenzzone und die Cafeteria zu einem besonderen Raumerlebnis werden lässt.

Über die Ziele des Leitfadens Nachhaltiges Bauen hinaus werden die Ansprüche des BMELV nach Nutzung ökologisch wertvoller Energien, nach Verwendung ökologischer Baustoffe und insbesondere nach Verwendung von Baumaterialien auf der Basis von nachwachsenden, möglichst einheimischen Rohstoffen erfüllt. Hervorzuheben ist der hohe Anteil von Holz und Lehm bei den Ausbauelementen.

Insgesamt entstand für 185 zusätzliche Mitarbeiter eine Hauptnutzfläche von ca. 7380 m².

Das Projekt wird aus dem Einzelplan des BMELV finanziert. Die Projektkosten betragen 41.2 Mio. €. Zusätzlich wurden 840 T€ aus dem 120-Millionen-Prgramm der Bundesregierung zur energetischen Sanierung aufgewendet.

Kontakt

Wilhelmstraße 54
10117 Berlin

Telefon: +49 (0)30 2006 0; +49 (0)1888 529 0
Fax: +49 (0)30 2006 4262; +49 (0)1888 529 4262
E-Mail: internet@bmelv.bund.de
Internet: www.bmelv.de

Verkehrsanbindung
  • S-Bahnlinien S1, S2 und S25 (S-Bahnhof Brandenburger Tor)
  • U-Bahnlinie U2 (U-Bahnhof Mohrenstraße)
  • U-Bahnlinie U6 (U-Bahnhof Französische Straße)
  • Bus 200 (Haltestelle Behrenstraße/Wilhelmstraße)
  • Bus 147 (Haltestelle Französische Straße)
  • Bus M48 (Haltestelle Leipziger Straße /Wilhelmstraße)
Weitere Informationen

www.bmel.de