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2007 - Beschluss des Deutschen Bundestages

Am 13. Dezember 2007 hat der Deutsche Bundestag die entscheidenden Ziele zur Realisierung des Bauvorhabens Wiedererrichtung Berliner Schlosses – Bau des Humboldt Forums beschlossen. Intensive und kontroverse öffentliche Diskussionen um Inhalte und Formen zur Gestaltung dieses symbolträchtigen Ortes waren dem vorausgegangen.

Insgesamt sollen nach Fertigstellung rund 40.000 Quadratmeter Nutzfläche für kulturelle Einrichtungen des Bundes und des Landes Berlin zur Verfügung stehen. Das Land Berlin beteiligt sich für eigene kulturelle Nutzungen mit insgesamt 5000 Quadratmeter Nutzfläche.

Die verbindliche Kostenobergrenze wurde auf 552 Millionen Euro festgelegt. Davon entfallen 480 Millionen Euro für Bau- und Planungskosten und 72 Millionen Euro für die Ersteinrichtung. Das Land Berlin beteiligt sich neben dem Grundstück an den Baukosten mit 32 Millionen Euro Spenden privater Initiativen zur Rekonstruktion der barocken Fassaden sind in Höhe von 80 Millionen Euro fester Bestandteil der Finanzierung und nicht im Bundeshaushalt veranschlagt.

Der vom Bundestag zur Durchführung beschlossene internationale Architektenwettbewerb wurde Ende 2008 entschieden. Vorgegeben war die Rekonstruktion von drei der historischen Außenfassaden sowie der des Schlüterhofes. Die Spreeseite konnte frei gestaltet werden. Eine Kuppel war vorzusehen, ebenso ein archäologisches Fenster, das den Blick frei gibt auf die Teile des Bodendenkmales, die erhalten werden können. 

Die Jury hat einstimmig die Realisierung des Entwurfs des 1. Preisträgers des italienischen Architekten Prof. Franco Stella empfohlen.

Prof. Stella hat nach seinem Erfolg im Wettbewerb die Federführung und Leitung in 2009 zur Realisierung des Humboldtforums erfolgreich übernommen. Grundlage der Umsetzung ist das mit allen Projektbeteiligten abgestimmte und anerkannte Raum- und Bedarfsprogramm von 2007 sowie des Auslobungstextes des Architektenwettbewerbs von 2008.

Zuletzt geändert: 01.09.2014