Sprungnavigation

Von hier aus koennen Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:

Inhaltsbereich

zur Sprungnavigation

Zuschüsse für Projekte von Verbänden im Umweltschutz und im Naturschutz

Verbändeförderung

Das Bundesumweltministerium (BMUB) möchte die Umwelt- und Naturschutzverbände bei ihrem Bemühen unterstützen, umweltpolitische Belange in der Gesellschaft zu verankern, und fördert deshalb entsprechende Maßnahmen durch Zuschüsse. Für das Haushaltsjahr 2018 können Zuschüsse für Projekte im Umwelt- und im Naturschutz bis zum 31. Juli 2017 beantragt werden.

Die Projekte sollen das Bewusstsein und das Engagement für Umweltschutz und Naturschutz stärken. Hierzu gehören unter anderem:

  • Projekte zu politisch aktuellen Themen
  • Kinder- und Jugendprojekte mit hoher Breitenwirkung
  • Projekte, die umwelt- und naturverträgliches Verhalten fördern
  • Maßnahmen der Umweltberatung und der Fortbildung.

Die Anträge sind auf dem dafür vorgesehenen Formular einzureichen sowie unterschrieben in Papierform zu übersenden.

Die Förderung geschieht nach Maßgabe der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel (Kapitel 1601 Titel 685 04). Die Dauer der Förderung wird in der Regel auf 24 Monate begrenzt, die maximale Höhe der Förderung beträgt 75.000 Euro pro Jahr. Das Vorhaben sollte aus haushaltstechnischen Gründen möglichst erst am 1. April, frühestens jedoch am 1. März des Bewilligungsjahres beginnen und möglichst nicht in den Monaten November oder Dezember enden.

Kriterien für die Förderung

Antragsberechtigt sind Verbände, Initiativen und Organisationen, die im Umwelt- oder im Naturschutz tätig werden. Die Projekte müssen einen klaren ökologischen Schwerpunkt und eine breite Außenwirkung haben. Gefördert werden insbesondere Projekte, die modellhaften Charakter und eine bundesweite Ausstrahlung besitzen.
Die Förderung soll dazu dienen, innovativen Projekten eine Anschubfinanzierung zu ermöglichen. Die Förderung durch den Geschäftsbereich des BMUB ist keine Dauerförderung. Soll ein Projekt über mehrere Jahre laufen, so muss der Antragsteller rechtzeitig andere (Anschluss-) Finanzierungsquellen erschließen.
Die Zuschüsse werden grundsätzlich zur Teilfinanzierung -und zwar zur Deckung des Fehlbedarfs- oder nach einem bestimmten Anteil der zuwendungsfähigen Ausgaben der Projekte bewilligt. Eine angemessene Beteiligung der Antragsteller wird vorausgesetzt. Der Antragsteller muss die Durchführung des Projektes mit seiner vorhandenen Ausstattung gewährleisten können.
Investitionen und wissenschaftliche Forschung können nicht gefördert werden. Es werden keine Aufträge vergeben. Das Projekt darf noch nicht begonnen haben. Es muss ein besonderes Bundesinteresse bestehen.
In den Projektanträgen soll auch dargestellt werden, wie Wechselwirkungen zwischen Umwelt und Sozialpolitik sowie geschlechtsspezifische Aspekte bei der Durchführung des Projektes berücksichtigt werden. Ebenso sind die Ziele der Maßnahme darzulegen, an denen sich der Erfolg des Projektes beurteilen lässt. Der Erfolg des Projektes ist in einem Abschlussbericht zu dokumentieren.

Es wird empfohlen, sich bereits bei der Antragstellung mit folgenden Bestimmungen vertraut zu machen. Diese werden Bestandteil einer etwaigen Bewilligung sein:

  • Allgemeine Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung (ANBest-P), Quelle: Anlage 2 zur VV Nr. 5.1 zu § 44 BHO.
  • Für die Abrechnung von Dienstreisen gilt das Bundesreisekostengesetz vom 01.09.2005 (BGBl I 2005, S. 1418).

Verfahren

Anträge sind in deutscher Sprache elektronisch sowie in Papierform über das entsprechende Antragsformular zu stellen.

Das Umweltbundesamt (UBA) und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) bestätigen den Eingang der Anträge und nehmen die fachliche Prüfung vor. Auf dieser Grundlage fällt das BMUB die Entscheidung über eine Förderung bis Ende des Jahres 2016/Anfang 2017.

Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht.
Die Ausstellung der Bescheide und die Betreuung der Projekte obliegen dem UBA oder dem BfN in Abstimmung mit dem BMUB. Zuwendungsbescheide können erst erteilt werden, wenn die haushaltsrechtlichen Voraussetzungen zur (ggf. vorläufigen) Ausführung des Bundeshaushaltes gegeben sind. Nach der Entscheidung des BMUB werden die Antragsteller durch UBA und BfN über das Ergebnis schnellstmöglich informiert. Außerdem wird eine Liste der für 2016 neu bewilligten Projekte zwischen Ende Dezember 2016 und Ende Januar 2017 hier eingestellt.

Die Anträge sind per E-Mail über den "abschicken" Button im Online-Antragsformular sowie unterschrieben in Papierform an folgende Adressen zu senden:

Für Umweltprojekte

Umweltbundesamt
Postfach 1406
06813 Dessau
E-Mail: verbaendefoerderung@uba.de

Für Naturschutzprojekte

Bundesamt für Naturschutz
Referat PK
Konstantinstraße 110
53179 Bonn
E-Mail: foerderung@bfn.de

Fragen? Beratung?

Sollten Sie weitere Fragen haben, können Sie beim Bundesamt für Naturschutz über foerderung@bfn.de weitere Informationen erhalten. Beim Umweltbundesamt können Sie sich bei weiteren Fragen zu möglichen Projektthemen oder zur inhaltlichen Projektausrichtung an Herr Volkgenannt (Rufnummer 0340-2103-2797) wenden. Technische Fragen zur Antragsstellung oder zum Antragsformular beantwortet Ihnen Herr Büttner unter der Rufnummer 0340-2103-2155 oder per E-Mail: verbaendefoerderung@uba.de.

Zum Seitenanfang

Zuletzt geändert: 04.04.2017