Sprungnavigation

Von hier aus koennen Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:

Inhaltsbereich

zur Sprungnavigation

Kurzinfo Gesundheit und Umwelt

Gesundheit und Umwelt - Worum geht es?

Reine Luft, sauberes Trinkwasser, eine intakte Natur - wir brauchen eine Umwelt, in der wir gesund leben und uns wohl fühlen können. Doch die Umwelt kann gesundheitliche Beeinträchtigungen hervorrufen: Natürliche Umwelteinflüsse, wie etwa UV-Strahlung, aber auch vom Menschen verursachte Umweltbelastungen, wie Schadstoffe in der Luft, im Boden, im Wasser oder in Nahrungsmitteln, gefährliche Chemikalien oder Lärm, können unsere Gesundheit gefährden.

Zum Seitenanfang

Ziele

Umweltbezogener Gesundheitsschutz ist ein zentrales Handlungsfeld deutscher Umweltpolitik. Ziel der Bundesregierung ist, für die Gesundheit nachteilige Umwelteinflüsse zu erkennen und zu reduzieren oder ihre Entstehung nach Möglichkeit zu verhindern.

Zum Seitenanfang

Politik der Bundesregierung

Leitbildorientierung am Wohl des Menschen

"Jeder Mensch hat Anspruch auf eine Umwelt, die ein höchstmögliches Maß an Gesundheit und Wohlbefinden ermöglicht." Diesem Leitbild der Ersten Europäischen Konferenz "Umwelt und Gesundheit" aus dem Jahr 1989 folgt die Bundesregierung in ihren Aktivitäten zum Schutz der Gesundheit vor schädlichen Umwelteinflüssen. Deutschland hat im umweltbezogenen Gesundheitsschutz bereits wesentliche Verbesserungen erreicht. Dies gilt insbesondere bei der Luftreinhaltung, beim Trinkwasser und beim Schutz vor gefährlichen Chemikalien.

Zum Seitenanfang

Strategie der gesundheitlichen Anpassung an den Klimawandel

Um die Bevölkerung gegen gesundheitsschädliche Folgen des Klimawandels zu schützen, ist die Bundesregierung nicht nur Vorreiter in der internationalen Klimaschutzpolitik, sondern verfolgt auch auf nationaler Ebene eine Strategie der gesundheitlichen Anpassung an den Klimawandel: Im Dezember 2008 wurde die Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel verabschiedet, in der die menschliche Gesundheit eine zentrale Position einnimmt. Die Umsetzung der Anpassungsstrategie gehört zu den Schwerpunkten der Bundesregierung.

Zum Seitenanfang

Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit (APUG)

Mit dem Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit leistet die Bundesregierung einen Beitrag zur Aufklärung über umweltbedingte Gesundheitsrisiken, zur Forschung und zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor schädlichen Umwelteinflüssen. Die Botschaft des Aktionsprogramms lautet: "Umwelt und Gesundheit gehören zusammen - Umweltschutz ist nachhaltige Gesundheitsvorsorge!"

Zum Seitenanfang

Deutsche Initiativen für europaweiten umweltbezogenen Gesundheitsschutz

Auch auf europäischer Ebene setzt sich die Bundesregierung für einen verstärkten Gesundheitsschutz ein, etwa im Bereich Chemikaliensicherheit: Eine Initiative Deutschlands soll beispielsweise die gesundheitliche Gefährdung von Verbraucherinnen und Verbrauchern durch krebserregende polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) in verschiedensten Produkten, wie etwa Spielzeug oder Werkzeug, europaweit bannen.

Zum Seitenanfang

Gesundheitsbezogene Umweltbeobachtung

Umweltschutz bedeutet auch, Zusammenhänge zwischen Umwelt und Gesundheit zu untersuchen und zu beobachten, damit bisher unbekannte Belastungsfaktoren erkannt werden. Die gesundheitsbezogene Umweltbeobachtung der Bundesregierung ist hierbei ein wichtiges Instrument. Zu ihr gehört das Human-Biomonitoring, mit dem untersucht wird, welche in der Umwelt vorkommenden Stoffe vom menschlichen Organismus aufgenommen werden und die Deutsche Umweltstudie zur Gesundheit (GerES).

Zum Seitenanfang

Umweltgerechtigkeit

Mit der sozial ungleichen Verteilung von Umweltbelastungen sowie umweltbedingten gesundheitlichen Störungen in Abhängigkeit vom Sozialstatus und deren Lösung befasst sich das für Deutschland relativ neue Themenfeld Umweltgerechtigkeit.

Zum Seitenanfang

Gesundes Wohnen

Weil wir uns den größten Teil des Tages in Innenräumen wie Wohnungen, Büros oder Fahrzeugen aufhalten, gilt es, auch dort für gesunde Luft zu sorgen. Neue Möbel, Wandfarben oder Bodenbeläge können Ursache für Schadstoffausdünstungen in den Innenraum sein. Zum Schutz vor Schadstoffbelastungen in der Innenraumluft sollten beispielsweise beim Einkauf Produkte mit dem Blauen Engel oder der Euro-Margerite ausgewählt werden. Wer Räume mehrmals täglich 5 bis 10 Minuten lang bei weit geöffnetem Fenster lüftet, in Innenräumen Belastungen durch Chemikalien und Duftstoffe vermeidet oder aufs Rauchen verzichtet, hilft, für sich und andere die Luft rein zu halten. Durch richtiges Lüften und Heizen wird auch die Bildung von Schimmel in den Wohnräumen vermieden.

Zum Seitenanfang

Zuletzt geändert: 15.12.2016