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Forschungsstrategie der Bundesoberbehörden

Gesundheits- und Umweltrisiken von Nanomaterialien

Die Bundesoberbehörden (Umweltbundesamt, Bundesinstitut für Risikobewertung, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung sowie Physikalisch-Technische Bundesanstalt) begleiten mit einer gemeinsamen Forschungsstrategie bereits seit 2007 die Risiko- und Sicherheitsforschung im Bereich Nanotechnologie. Die Forschungsstrategie ist in engem Zusammenhang mit dem Nanoaktionsplan 2020 zu sehen, welcher die Aktivitäten im Bereich Nanotechnologie ressortübergreifend bündelt. Mit der gemeinsamen Forschungsstrategie kann eine strukturierte und abgestimmte Vorgehensweise in der Entwicklung neuer Materialien sichergestellt werden. Die Ziele des Strategiepapiers werden mit Forschungsprojekten und anderen forschungsnahen Aktivitäten umgesetzt, welche die in der Forschungsstrategie genannten offenen Fragen hinsichtlich Arbeits-, Verbraucher- und Umweltschutz klären sollen. Spätestens mit Ablauf des Nanoaktionsplans 2020 wird die Forschungsstrategie erneut bilanziert und an die bis dahin vorliegenden Erkenntnisse angepasst.

der gemeinsamen Forschungsstrategie der Ressortforschungseinrichtungen des Bundes (2011-2020)

zur gemeinsamen Forschungsstrategie der Ressortforschungseinrichtungen des Bundes (2007-2011)

Hintergrund einer Forschungsstrategie: Der Grundsatz der europäischen Chemikalienverordnung (REACH) ist, dass Hersteller, Importeure und nachgeschaltete Anwender die Verantwortung für ihre Chemikalien - und damit auch Nanomaterialien - übernehmen müssen. Somit sind sie auch für die Erhebung notwendiger Daten zur Risiko- und Sicherheitsbewertung verantwortlich. Mit Mitteln der Bundesregierung wird darüber hinaus eine entsprechende Risiko- und Begleitforschung finanziert, um die Regulierung zu unterstützen und vorausschauende Maßnahmen zu ergreifen. Die BAuA, das BfR und das UBA erstellten vor diesem Hintergrund im Jahr 2007 eine Forschungsstrategie, die die Materialcharakterisierung, die Wirkungsanalyse, die Exposition von Mensch und Umwelt sowie Fragen der Risikobewertung, des Risikomanagements und der Risikokommunikation von Nanomaterialien adressierte und Prioritäten für die Forschung setzte. Auf Grundlage dieser Strategie sind eine Reihe von Projekten auf den Weg gebracht und zum großen Teil abgeschlossen worden. Weitere Forschungsprojekte sind in Planung. Damit tragen die Ressortforschungseinrichtungen durch ihre Aktivitäten zu einem wissenschaftlich fundierten und praxisgerechten Brückenschlag zwischen Materialinnovation sowie Sicherheit für Mensch und Umwelt bei.


Stand: 01.09.2016