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Projekt "NANOGENOTOX"

Eine neue Technologie wie die Nanotechnologie kann langfristig am Markt nur dann erfolgreich sein, wenn sichergestellt ist, dass Nanomaterialien keine schädigenden Effekte für Mensch und Umwelt entfalten. Besonders mögliche Wirkungen auf das Erbgut (Gentoxizität) sind bisher nur unzureichend untersucht. Grund dafür ist unter anderem auch, dass die Testmethoden noch nicht ausreichend an Nanomaterialien angepasst sind.
 
Das jetzt abgeschlossene Projekt "NANOGENOTOX" hatte es sich deshalb als Aufgabenschwerpunkt gesetzt, Methoden zur Erfassung der möglichen Gentoxizität von Nanomaterialien zu entwickeln beziehungsweise etablierte Testmethoden weiter zu entwickeln. Dabei wurden in Kooperation zwischen 16 Forschungsinstituten aus elf Mitgliedsstaaten ausgewählte Nanomaterialien sowohl im Tierversuch (in vivo) als auch mit alternativen Methoden zum Tierversuch (in vitro) geprüft und Vorschläge zur Methodenanpassung von Prüfvorschriften aufgezeigt. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat als deutscher Vertreter einerseits Methoden der in vitro Gentoxizitätsprüfung von Nanomaterialien an humanen Lungenzellen und an dreidimensional rekonstruierten Hautmodellen des Menschen erarbeitet und war andererseits federführend an der Evaluierung der im Projekt generierten Daten und Methoden beteiligt. Unterstützt wurde das Projekt mit Mitteln des Bundesumweltministeriums und der Europäischen Kommission über die Agentur für Gesundheit und Verbraucherschutz (Executive Agency for Health and Consumers; EAHC).

Alle Ergebnisse dieser sehr umfangreichen Forschungsarbeiten finden Sie in Form von sogenannten "Deliverable Reports" auf der Internetseite des Projekts.

Zuletzt geändert: 24.07.2015