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Information des Bundesumweltministeriums zu den Änderungen des Anwendungsbereichs des CO2-Emissionshandels in der zweiten Handelsperiode (2008-2012)

Die Bundesregierung hat mit dem NAP 2008-2012 festgelegt, dass in der zweiten Handelsperiode die von der EU-Kommission in der NAP-Guidance vom 22. Dezember 2005 genannten Anlagentypen mit relevanten CO2-Emissionsmengen in den Anwendungsbereich des Emissionshandels einbezogen werden sollen (NAP 2008-2012, Abschnitt 3.3). Damit unterstützt die Bundesregierung das Ziel einer stärkeren Harmonisierung des Anwendungsbereichs auf europäischer Ebene, wodurch derzeit bestehende Wettbewerbsverzerrungen durch Unterschiede bei der Erfassung einzelner Anlagentypen in Zukunft vermieden werden.

Zum erweiterten Anwendungsbreich des Emissionshandel hat das BMU ein Informationspapier erstellt, in dem dargestellt wird, welche Anlagentypen in 2008-2012 zusätzlich vom Emissionshandel erfasst werden sollen. Durch Anwendung von tätigkeitsspezifischen Schwellenwerten (auf die sich die EU-Mitgliedstaaten und die EU-Kommission gemeinsam verständigt haben) wird sichergestellt, dass ausschließlich große CO2-Emittenten zusätzlich in das CO2-Handelssystem einbezogen werden.


Stand: 27.07.2006