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Gebäude / Rechtsvorschriften

Energieeinsparverordnung

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) ist ein wichtiger Baustein der Energie- und Klimaschutzpolitik der Bundesregierung. Sie stellt in erster Linie Anforderungen an den Primärenergiebedarf. Hierbei wird der bauliche Wärmeschutz der Gebäudehülle ebenso berücksichtigt wie die Energieeffizienz der eingesetzten Anlagentechnik (Heizung, Lüftung, Kühlung, Beleuchtung).

Die Verordnung begrenzt den zulässigen Energiebedarf von neuen Gebäuden (Niedrigenergiehausstandard) und bei Sanierungen im Bestand. In der EnEV wird grundsätzlich ein Primärenergieansatz verfolgt. Gegenüber der bis Januar 2002 geltenden Wärmeschutzverordnung sind nunmehr auch die außerhalb der Gebäude entstehenden Verluste bei der Gewinnung, Umwandlung und Verteilung von Energieträgern bei der Ermittlung des zulässigen Energiebedarfs mit zu berücksichtigen.

Mit der Energieeinsparverordnung wird die europäische Gebäude-Richtlinie in nationales Recht umgesetzt. Wesentliches Element ist seit 2007 der Energieausweis auch für den Gebäudebestand.

Novellierung der Energieeinsparverordnung

Energieeinsparungsgesetz

Das Gesetz zielt darauf ab, in Gebäuden nur so viel Energie zu verbrauchen, wie zum Erreichen des jeweiligen Zwecks - etwa ausreichend warmen Innenräumen - notwendig ist. Die Regelungen zielen insbesondere auf Energieeinsparung bei Wärmeschutz, Anlagentechnik, Betrieb von Anlagen ab. Ferner sind Vorgaben für die Verteilung von Heizkosten und Sonderregelungen und Anforderungen an bestehende Gebäude sowie zur Überwachung und Bußgeldvorschriften enthalten. Das  Energieeinsparungsgesetz (EnEG) ist zugleich Ermächtigungsgrundlage für spezielle Rechtsverordnungen, etwa die Energieeinsparverordnung (EnEV).

Zuletzt geändert: 30.06.2014

Weitere Informationen

Heizkostenverordnung

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