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Kurzstudie zur Energieeffizienz und zu 'Weißen Zertifikaten'

Nachfrageseitige Energieeffizienz und Energieeinsparung stehen sowohl im Kontext der nationalen als auch der internationalen Klimapolitik ganz oben auf der politischen Agenda. Ein neues Instrumentarium zu ihrer Förderung sind "Weiße-Zertifikate"-Systeme beziehungsweise Energieeinsparquoten mit handelbaren Energiesparzertifikaten. In einigen Ländern (Italien, Frankreich) wurde dieses Instrumentarium bereits eingeführt. Andere Länder und die EU-Kommission ziehen seinen Einsatz grundsätzlich in Erwägung.

In seiner Kurzstudie kommt das Institut für ZukunftsEnergieSysteme (IZES) zu dem Ergebnis, dass erst eine sorgfältige Nutzen-Kosten-Analyse dieses Instruments Auskunft darüber geben kann, ob der damit verbundene tiefe Eingriff in die Energiesektoren und die unvermeidbar hohen Transaktionskosten durch den potenziellen Klimaschutzbeitrag aufgewogen werden. Das Fehlen eines "geborenen" privaten Adressaten für eine Einsparverpflichtung als Grundlage eines Weißen Zertifikatesystems könnte zudem nahe legen, eine öffentliche Effizienzinstitution damit zu betrauen, die "vergessene Säule" der Liberalisierung im Strom- und Gassektor nachträglich zu installieren.


Stand: 01.06.2007