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Grüner Klimafonds bereit für die erste Auffüllung

Der Grüne Klimafonds (GCF) kann aufgefüllt werden. Das Direktorium des Fonds einigte sich auf seiner Sitzung in Songdo, Südkorea, zu den ausstehenden Schlüsselelementen, u. a. auf Förderkriterien sowie höchste Treuhand-, Sozial- und Umweltstandards zur Projektauswahl. Damit sind alle Voraussetzungen für die Auffüllung geschaffen. Die Entscheidung markiert einen Meilenstein für die internationale Klimafinanzierung und den Grünen Klimafonds. Die Sitzung fand unter deutschem Ko-Vorsitz statt.

Ein wesentliches weiterführendes Ergebnis der Sitzung ist, dass ein Prozess zur Erstauffüllung festgelegt wurde. Ziel ist, dass erste Zusagen bis zur UN-Klimakonferenz in Lima Ende des Jahres gemacht werden.

Hintergrund

Die 17. Vertragsstaatenkonferenz der Klimarahmenkonvention (UNFCCC) in Durban legte im Dezember 2011 die Grundlage für den Aufbau des Grünen Klimafonds (Green Climate Fund, GCF). Der Fonds soll Maßnahmen zur Emissionsreduzierung und Anpassung an den Klimawandel in Entwicklungs- und Schwellenländern finanzieren. Dafür soll bis 2020 jährlich ein zweistelliger Milliardenbetrag zur Verfügung stehen. Ab 2020 haben sich die Industrieländer verpflichtet, jährlich 100 Milliarden US-Dollar zu mobilisieren. Der Fonds soll dann einen erheblichen Teil dieser Mittel verwalten.

Zuletzt geändert: 01.06.2014