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Weltklimakonferenz 2017 in Bonn

Die Weltklimakonferenz 2017 findet in Deutschland unter der Präsidentschaft der Fidschi-Inseln statt. Diplomaten, Politiker und Vertreter der Zivilgesellschaft aus aller Welt werden sich von 6. bis 17. November 2017 in Bonn treffen. Die internationale Konferenz der Vereinten Nationen (UN), also die so genannte Vertragsstaatenkonferenz (englisch: Conference of the Parties, COP), versammelt sich zum 23. Mal und trägt daher die Abkürzung COP 23. Zusätzlich treffen sich noch fünf weitere Gremien unter der Rahmenkonvention. Erwartet werden bis zu 20.000 Teilnehmer.

Warum findet die Weltklimakonferenz 2017 in Bonn statt?

Die Ausrichtung der Klimakonferenzen wird innerhalb der Vereinten Nationen nach einem Rotationsmodus entschieden. Turnusmäßig fällt die Präsidentschaft für die Konferenz 2017 an ein Land aus der asiatischen Gruppe. In den letzten Jahren war immer dasjenige Land der Ausrichter, das auch den Vorsitz bei der Konferenz (COP-Präsidentschaft) innehatte.

Diesmal haben die Fidschi-Inseln – eine kleine Inselgruppe im Süd-Pazifik – die Übernahme der Präsidentschaft angeboten, jedoch unter der Voraussetzung, dass die Konferenz nicht in ihrem Land stattfindet. Die Austragung der Konferenz hätte ihre Kapazitäten überschritten.

Beim letzten Weltklimagipfel in Marrakesch im November 2016 haben die Vertragsstaaten das Angebot der Fidschi-Inseln angenommen und die Ausrichtung der Konferenz in Bonn am 18. November 2017 beschlossen. Die Wahl fiel auf Bonn als Sitz des Klimasekretariats der Vereinten Nationen (UNFCCC).

Die Geschäftsordnung des UNFCCC sieht grundsätzlich vor, dass die Klimagipfel in Bonn stattfinden. Es sei denn, es melden sich Länder, die die Ausrichtung anbieten. In den vergangenen Jahren waren das zum Beispiel Marokko, Frankreich oder Peru.

Zuletzt geändert: 13.02.2017

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