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Südkorea erhält Sitz des Grünen Klimafonds

Auf seiner zweiten Sitzung vom 18.-20.10.2012 in Songdo, Südkorea, hat sich das 24-köpfige Direktorium für Songdo als ständigen Sitz des Grünen Klimafonds ausgesprochen. Die Ende November in Katar tagende 18. Vertragsstaatenkonferenz (COP 18) der Klimarahmenkonvention (UNFCCC) muss diese Entscheidung noch bestätigen. Neben Deutschland und Südkorea hatten sich auch die Schweiz (Genf), Polen (Warschau), Namibia (Windhuk) und Mexiko (Mexiko-Stadt) beworben.

Das Bundesumweltministerium nahm die Entscheidung des Direktoriums mit Bedauern zur Kenntnis, da Bonn ein guter Standort für den Sitz des Klimafonds gewesen wäre. Songdo wurde jedoch herzlich zu diesem Erfolg gratuliert und versichert, dass der Grüne Klimafonds auch künftig nach allen Kräften von Deutschland unterstützt wird. Als Mitglied des Direktoriums werde man sich für eine schnelle Operationalisierung des Fonds stark machen. In diesem Sinne hat Deutschland das Direktorium für seine nächste Sitzung vom 12. bis 15 März 2013 nach Berlin eingeladen.

Der Grüne Klimafonds soll künftig Entwicklungs- und Schwellenländern dabei unterstützen, um ihre Volkswirtschaften klimafreundlich umzugestalten und sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Ein substantieller Teil der von den Industrieländern für Klimaschutz und Anpassung in Entwicklungs- und Schwellenländern zu mobilisierenden Mittel soll über den Grünen Klimafonds kanalisiert und programmiert werden.


Stand: 22.10.2012