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Wissenschaftliche Grundlagen zum Klimaschutzplan 2050

Um die globale Erwärmung auf maximal zwei Grad Celsius zu begrenzen, müssen die Industriestaaten ihre Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050 um 80 bis 95 Prozent gegenüber 1990 reduzieren. Um dieses auch für Deutschland geltende Ziel zu erreichen, wird die Bundesregierung 2016 einen nationalen Klimaschutzplan 2050 beschließen.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) hat ein Konsortium von Wissenschaftlern damit beauftragt zu untersuchen, wie die Klimaschutzziele für 2050 in Deutschland erreicht werden können und mit welchen gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen das verbunden ist. Dazu werden in drei Runden jeweils drei Szenarien analysiert: ein Szenario auf Grundlage der bisher umgesetzten Maßnahmen (Aktuelle-Maßnahmen-Szenario), ein Klimaschutzszenario mit 80 Prozent Minderung der Treibhausgas- Emissionen bis 2050 (Klimaschutzszenario 80) und ein Klimaschutzszenario mit 95 Prozent Minderung (Klimaschutzszenario 95). Die Ergebnisse der zweiten Modellierungsrunde wurden jetzt veröffentlicht.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) hat zusätzlich eine Studie in Auftrag gegeben, durch die die Ergebnisse der Klimaschutzszenarien vor dem Hintergrund verschiedener anderer bereits vorliegender Szenario-Analysen zum langfristigen Klimaschutz in Deutschland eingeordnet werden. Die Szenarien der Studien wurden vergleichend ausgewertet mit dem Ziel, robuste Kernaussagen und Leitstrategien für den Klimaschutzplan 2050 zu identifizieren. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einer sektorübergreifenden, gesamtwirtschaftlichen Betrachtung. Die Überblicksstudie wird durch eine Reihe von sektorspezifischen Studien ergänzt, in denen die Minderungsstrategien und Handlungsoptionen in den jeweiligen Sektoren auf Basis relevanter Szenarienarbeiten detailliert untersucht werden.


Stand: 27.11.2015