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Treibhausgasneutrales Deutschland 2050

Mit dem bei der Klimaschutzkonferenz Ende 2015 in Paris beschlossenen Klima-Abkommen (PDF extern, 506 KB, englisch) bekennt sich die Weltgemeinschaft völkerrechtlich verbindlich zum Ziel, die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius gegenüber vorindustriellen Werten zu begrenzen und Anstrengungen zu unternehmen, die globale Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. 

Das Abkommen legt auch fest, dass die Welt in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts treibhausgasneutral werden muss. Im Lichte der Ergebnisse von Paris wird die Bundesregierung im Sommer 2016 einen nationalen Klimaschutzplan 2050 beschließen. 

Damit der langfristig angelegte Klimaschutzplan in Gesellschaft und Wirtschaft auf Akzeptanz stößt, hat die Bundesregierung im Sommer 2015 einen breit angelegten Beteiligungsprozess gestartet. Bundesländer, Kommunen und Verbände sowie Bürgerinnen und Bürger sind aufgefordert, der Bundesregierung strategische Maßnahmen vorzuschlagen, mit denen die langfristigen Klimaziele erreicht werden. Die Regierung wird diese Vorschläge im Rahmen der Erarbeitung des Klimaschutzplans 2050 prüfen und dazu in geeigneter Weise Stellung nehmen. Die Bundesregierung wird den Klimaschutzplan danach regelmäßig überprüfen und fortschreiben.

Eine Photovoltaikanlage mit einer Wiese davor

Breiter Dialog

Der erste Klimaschutzplan wird ab Sommer 2015 in einem breiten Dialog erarbeitet. Zur Auftaktveranstaltung des Dialogprozesses am 25. und 26. Juni 2015 in Berlin wurden Bundesländer, Kommunen und Verbände eingeladen. Bürgerinnen und Bürger können sich ab Herbst 2015 an regionalen Diskussionsveranstaltungen und im Internet beteiligen.

Der Beteiligungsprozess wird umfassend und transparent im Internet unter www.klimaschutzplan2050.de dokumentiert werden.

Im Laufe des Prozesses benennen alle beteiligten Gruppen Delegierte, die gemeinsam Empfehlungen an die Bundesregierung formulieren. Die Bundesregierung wird diese prüfen und in einem Prüfbericht dokumentieren, warum Empfehlungen in den Klimaschutzplan aufgenommen oder nicht aufgenommen wurden.

Zuletzt geändert: 23.12.2015

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