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Stand: 28.08.2014

Verkehrslärm

Dichter Verkehr. Links ein Fahrradfahrer, rechts eine Schlange von Autos. Im Hintergrund eine Straßenbahn.

Der Lärm von Autos, Eisenbahnen und Flugzeugen schränkt die Lebensqualität vieler Menschen erheblich ein. Hohe Lärmbelastungen können wissenschaftlichen Studien zufolge aber auch ein Risiko für die Gesundheit darstellen. Da der Verkehrslärm durch den kontinuierlichen Anstieg des Verkehrsaufkommens immer noch zugenommen hat, gehört er mittlerweile zu den größten Umweltproblemen. In den nächsten Jahren müssen daher ganz erhebliche Anstrengungen unternommen werden, um beim Schutz vor Verkehrslärm deutliche Fortschritte zu erzielen.

Grundsätzlich sollte die Lärmbekämpfung an der Quelle erfolgen. Leisere Straßen- und Schienenfahrzeuge sowie leisere Flugzeuge sind die effizienteste und nachhaltigste Methode der Lärmvermeidung und -verminderung. Um den vom Verkehr ausgehenden Lärm zu verringern, wurden deshalb die Lärmgrenzwerte für Kraftfahrzeuge und für Verkehrsflugzeuge in den letzten Jahrzehnten wiederholt verschärft. Heutige Pkw und Lkw sind deutlich leiser als Fahrzeuge der früheren Generation. Diese Entwicklung muss allerdings weiter vorangetrieben werden, um dem Anstieg des Verkehrsaufkommens zu begegnen. Auch Schienenfahrzeuge, für die erstmals Grenzwerte festgelegt worden sind, müssen in diese Entwicklung einbezogen werden.

Wo Lärm unvermeidbar ist, muss der Schutz der Bevölkerung durch Lärmschutzwände und Lärmschutzfenster sichergestellt werden. Das seit vielen Jahren erfolgreich laufende Sanierungsprogramm für Bundesfernstraßen hat wesentlich zur Verbesserung in hoch belasteten Bereichen beigetragen. Auch das seit 1999 laufende Lärmsanierungsprogramm für Schienenwege von Eisenbahnen des Bundes erfasst zunehmend mehr von diesen Bereichen. Durch die Erhöhung der Haushaltsmittel für Lärmsanierungsmaßnahmen an Straße und Schiene auf mittlerweile 150 Millionen Euro pro Jahr (50 Millionen Euro für Bundesfernstraßen, 100 Millionen Euro für Schienenwege der Eisenbahnen des Bundes) konnten zusätzliche Straßen- und Streckenabschnitte in die Förderung aufgenommen werden.

Im Nationalen Verkehrslärmschutzpaket (PDF extern, 119 KB) des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur vom 27. August 2009 werden neue und bereits laufende Maßnahmen zum besseren Schutz der Bevölkerung vor Lärm gebündelt.

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Fluglärm

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