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Erkenntnisse auf einen Blick

Die weltweite PKW-Flotte wird sich voraussichtlich bis zum Jahr 2030 auf mindestens eineinhalb Milliarden Autos verdoppeln. Ohne emissionsarme Antriebe würde der CO2-Ausstoß des Straßenverkehrs dadurch um mehr als die Hälfte ansteigen.

Der Verkehrssektor absorbiert 70 Prozent des gesamten EU-Ölverbrauchs. Die Abhängigkeit vom Erdöl in den EU-28-Staaten stieg von 77,2 Prozent in 2001 auf 84,9 Prozent in 2011. Der Verkehr selbst ruht dabei zu rund 92 Prozent auf Erdölderivaten.

Aus jedem Liter Benzin entstehen bei der Verbrennung etwa zweieinhalb Kilogramm Kohlendioxid, das in die Atmosphäre entweicht. Hinzu kommen weitere Luftschadstoffe, Feinstaub und Ruß.

Der energetische Wirkungsgrad von Elektromotoren beträgt rund 80 Prozent. Konventionelle Otto- und Dieselmotoren erreichen nur ein Drittel dessen. Der Großteil der im Kraftstoff gespeicherten Energie hingegen entweicht ungenutzt als Wärme in die Umwelt.

An über 80 Prozent der Tage eine Jahres fährt der durchschnittliche Deutsche weniger als 40 Kilometer weit und könnte somit für die Mehrzahl der Wege auch heute schon ein Elektrofahrzeug nutzen.

Ein Durchschnittsauto wird nur eine Stunde am Tag bewegt, die übrige Zeit steht es ungenutzt herum.

2014 betrugen die Emissionen von der Energiegewinnung bis zum Rad (well-to-wheel) bei Benzinern und Dieseln im Schnitt 170 g CO2 pro km. Ein Elektrofahrzeug, das mit dem europäischen Strommix fährt, kommt mit 80 g nur auf knapp die Hälfte. Ein rein mit erneuerbaren Energien betriebenes Fahrzeug stößt nur 5 Gramm CO2 pro gefahrenem Kilometer aus.

Ein Elektrofahrzeug der Kompaktklasse braucht etwa 12-13 Kilowattstunden Strom auf 100 Kilometern. Bei einem für Privatverbraucher üblichen Tarif von 28 Ct. je kWh und unter der Annahme, dass der reale Verbrauch etwas über den Herstellerangaben liegt, belaufen sich die Energiekosten auf weniger als 5 € pro 100 km.

Elektromotoren sind sehr energieeffizient. Eine Million Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen benötigen nur 0,3% des derzeitigen deutschen Strombedarfs. Dieser Zusatzbedarf entspricht weniger als der Hälfte des derzeitigen jährlichen Zuwachses an regenerativem Strom. Selbst 40 Millionen Fahrzeuge kämen mit 10 Prozent des deutschen Stromverbrauchs aus.

 

Zuletzt geändert: 01.07.2014