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"Gute Wege zur guten Arbeit": Projekt unterstützt beim betrieblichen Mobilitätsmanagement

Ziel: weniger Stress, mehr Umweltqualität

Zwei Drittel aller Beschäftigten fahren in Deutschland mit dem Pkw zur Arbeit. Für viele bedeutet das: Stress, Bewegungsmangel und hohe Mobilitätskosten. Oft gibt es überzeugende Alternativen, sie werden aber nur selten genutzt. An diesem Punkt setzt Mobilitätsmanagement an: Das Instrument stärkt die Attraktivität von öffentlichen Verkehrsmitteln, Fahrgemeinschaften und Fahrrädern. Im Ergebnis sinkt der Anteil der Beschäftigten, die alleine mit dem Pkw zur Arbeit fahren, um rund 20 Prozent.

Mit seinem Projekt "Gute Wege zur guten Arbeit", das vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) gefördert wird, setzt sich der ACE Autoclub Europa für eine nachhaltige Gestaltung von Arbeitswegen ein. Ziel ist es, eine sichere, umweltverträgliche und bezahlbare Mobilität für alle zu ermöglichen. "Gute Wege zur guten Arbeit" richtet sich insbesondere an Betriebe, Beschäftigte sowie Betriebs- und Personalräte. Auf zahlreichen Veranstaltungen informiert das Projektteam über das Konzept des betrieblichen Mobilitätsmanagements. Beispielsweise organisiert das Projektteam Aktionstage in Unternehmen. Hier können sich Beschäftigte über den besten Arbeitsweg informieren und erleben Mobilitätslösungen zum Anfassen, etwa in Form eines E-Bike-Parcours.

Darüber hinaus entwickelt das Projektteam gemeinsam mit Unternehmen Mobilitätsberatungen für neue Mitarbeiter. Insbesondere Beschäftigte, die umziehen, den Betriebsstandort wechseln oder neu im Unternehmen anfangen, müssen ihren Arbeitsweg neu organisieren. Sie sind besonders offen für Empfehlungen zur Strecken- und Verkehrsmittelwahl. Das Projektteam von "Gute Wege zur guten Arbeit" unterstützt Unternehmen dabei, ihre Mitarbeiter gezielt in Mobilitätsfragen zu beraten. Hiervon profitieren beide Seiten: Arbeitnehmer erhalten wertvolle Informationen zur gesunden, schnellen und günstigen Gestaltung ihres Arbeitswegs; Unternehmen können ihre Attraktivität als Arbeitgeber steigern und Kosten sparen. Beispielsweise verringert sich der Parkraumbedarf, wenn mehr Mitarbeiter mit öffentlichen Verkehrsmitteln statt mit dem Auto zur Arbeit kommen.

Zuletzt geändert: 04.05.2017