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Erste Alpenbaukonferenz

"Towards Net Zero Energy Buildings (NZEB)"

Vor dem Hintergrund des stattfindenden Klimawandels und im Einklang mit dem von der X. Alpenkonferenz in Evian 2009 angenommenen "Aktionsplan zum Klimawandel in den Alpen" ist eine verstärkte Kooperation der Vertragsparteien auf dem Gebiet des Bauwesens erforderlich.

Der Gebäudebereich muss für den Rückgang der Emissionen weitere Lösungen erbringen. Die Einführung und langfristige Umsetzung neuer Gebäudestandards, wie Niedrigstenergiegebäude und Effizienzhäuser Plus, werden dazu maßgeblich beitragen.

Auf Initiative des deutschen Vorsitzes fand am 16. Und 17. März 2016 in Garmisch-Partenkirchen die erste Alpenbaukonferenz mit dem Titel "Towards Net Zero Energy Buildings (NZEB)" statt. Organisiert wurde die Konferenz vom BMUB gemeinsam mit der Bayerischen Architektenkammer, der Technischen Universität München und mit Unterstützung des Ständigen Sekretariats der Alpenkonvention. Insgesamt besuchten die Konferenz über 250 Teilnehmer aus den Vertragsstaaten Deutschland, Frankreich, Italien, Liechtenstein, Österreich, Schweiz und Slowenien, sowie vom Ständigen Sekretariat der Alpenkonvention und von den Beobachterorganisationen CIPRA und Club Arc Alpin. Zusätzlich konnten Interessenten aus der Slowakei und aus Großbritannien begrüßt werden.

Der Generalsekretär der Alpenkonvention Markus Reiterer dankte in einem kurzen Grußwort zu Beginn der Alpenbaukonferenz den Organisatoren und den Teilnehmern für ihren Beitrag zur Umsetzung des Energieprotokolls und drückte seine Zuversicht darüber aus, dass die Resultate des Erfahrungsaustauschs den Gremien der Alpenkonvention vorgelegt werden.

Durch Beiträge aus den Vertragsstaaten der Alpenkonvention und Vorträge von international anerkannten Fachleuten wurden im Rahmen der Konferenz die Themenfelder "Niedrigstenergiegebäude" und "nachhaltige Quartiere" vor dem Hintergrund der spezifischen Eigenheiten des Alpenraums und der vielfältigen, regionalen Baukultur dargestellt und mit den Teilnehmern erörtert. Dabei wurde insbesondere der interdisziplinäre Austausch zwischen Entscheidungsträgern auf gesellschaftlich-politischer Ebene und andererseits Architekten, Planern und Ingenieuren sowie Vertretern aus der Forschung gefördert.

Im Rahmen von breit angelegten Diskussionen wurden die Konferenzteilnehmer in die Auseinandersetzung mit den genannten Fragestellungen aktiv eingebunden.

Deutschland wird sich auch weiterhin dafür einsetzen, der Erfahrungsaustausch der Alpenstaaten zu Themen des nachhaltigen und energieeffizienten Bauens und der Baukultur auch zukünftig zu fördern.


Stand: 10.12.2015